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Dinslaken
Verwaltung soll bürgerorientierter werden

Dinslaken. Bürgermeister Buschmann sprach bei der Siedlergemeinschaft Hünxe über seine Aufgaben und Ziele.

Wilhelm Windszus, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Hünxe, freute sich, bei der Jahreshauptversammlung den neuen Bürgermeister der Gemeinde Hünxe, Dirk Buschmann, begrüßen zu können. Buschmann war am Tage der Versammlung seit 149 Tagen als Bürgermeister im Amt und berichtete über seine neuen Aufgaben und Ziele für die Gemeinde.

Zuvor gab der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft seinen Rechenschaftsbericht ab und stellte die aktuelle Jahresplanung vor. Ingrid Meyer ist als neue Revisorin die Nachfolgerin von Dr. Michael Wefelnberg, der satzungsgemäß nach zwei Jahren das Amt des Revisors abgeben musste. Ingrid Meyer prüft jetzt die Siedlerkasse gemeinsam mit dem im vergangenen Jahr zum Revisor gewählten Werner Schwarz.

In seinem Vortrag erläuterte Bürgermeister Dirk Buschmann, dass es sein Ziel sei, die Gemeinde Hünxe lebenswert zu erhalten und weiter zu entwickeln im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich, so dass Hünxe noch attraktiver wird. Er ist dabei, die Verwaltung zu einer bürgerorientierten Dienstleistungsverwaltung zu gestalten.

Einiges sei in der Verwaltung schon erreicht oder begonnen worden. Im Bürgerbüro sei mittlerweile bargeldloses Bezahlen möglich. Es gebe einen neuen Mitarbeiter beim Ordnungsamt. Das Intranet für die Mitarbeiter sei im Aufbau. Eine Prozessbibliothek (Prozess gleich Darstellung von Arbeitsabläufen) werde aufgebaut. Die Mitarbeiter würden in speziellen Trainings von professionellen Kräften begleitet. Es fänden Workshops mit der Politik zur Entwicklung von gemeinsamen Strategien statt.

Buschmann sprach auch aktuelle Themen an: Windenergie; Modellflugplatz Bucholtwelmen; Friedwald zwischen dem sogenannten Klein-Moskau und Bruckhausen; Klimaschutz - Buschmann will, dass Hünxe Klimaschutzgemeinde wird -, Glasfaser (eine große Chance für die Gemeinde) und der demografische Wandel auch im Hinblick darauf, dass in der Gemeinde ein großer Eigenheimanteil besteht. Flüchtlinge sollen weiterhin dezentral untergebracht werden. Buschmann lobte alle ehrenamtlichen Helfer, die eine wirklich professionelle Arbeit machten und sehr viel Zeit für ihr Engagement einbringen würden.

Wilhelm Windszus dankte dem Bürgermeister im Namen der Siedlergemeinschaft für dessen Vortrag undden sich daran anschließenden lebhaften Gedankenaustausch.

Quelle: RP
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