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Voerde
Voerder haben viele Anregungen zum Sportplatz

Voerde. "Der Verein freut sich, dass wir nach einem Marathon endlich die Ziellinie im Blick haben", erklärte Jürgen Isselhorst, der Vorsitzende der SV 08/29 Friedrichsfeld, dessen Mitglieder schon lange auf eine Lösung für ihre Sportstätten warten. Die bisherige Planung für die Umgestaltung stellte Christine Krüger vom Fachdienst für Stadtentwicklung vor. Der westliche Platz wird in Zukunft parallel zum östlichen liegen und mit Kunstrasen bestückt sein. Der zweite Platz wird ein Naturrasenplatz, um den herum auch weiter vier Laufbahnen erhalten bleiben. "Das Vereinsheim soll zu einem Treffpunkt für das Quartier werden", erklärte Krüger. Dort werden zwei Mehrzweckräume entstehen und ein Fußweg, der das Gebäude mit der Straße Am Tannenbusch verbindet.

Zudem soll für Lärmschutz gesorgt werden. "Es wird für die Anwohner nach der Sanierung eher leiser werden. Es war uns wichtig, dass es keine zusätzliche Lärmbelastung gibt", betonte Bürgermeister Dirk Haarmann und versuchte damit die Bedenken einiger Anwohner zu zerstreuen. Die meisten Fragen, die zur Planung gestellt wurden, konnten die Vertreter der Verwaltung an diesem Abend aber noch nicht beantworten. "Wir sind bisher noch mit der Detailplanung beschäftigt", erklärte Haarmann. Allerdings nahmen die Vertreter aus dem Rathaus viele Anmerkungen und Anregungen der Bürger auf, die sich dann auch in der späteren Detailplanung wiederfinden könnten. "Es ist wichtig, dass wir die Anmerkungen von ihnen jetzt bekommen, damit wir diese noch bei der Planung berücksichtigen können", sagte Haarmann.

Auch in Zukunft möchte man mit weiteren Informationsveranstaltungen die Planungen und die Renovierung der Sportstätten begleiten. Die nächste Veranstaltung dieser Art soll es im Herbst geben. Außerdem will die Stadtverwaltung für die Detailplanung in enger Verbindung mit der SV 08/29 Friedrichsfeld bleiben. Seit 16 Jahren beschäftigt das Thema der Sportstätten in Friedrichsfeld Politik, Verwaltung und Bürger in der Stadt. Nun ist eine Lösung gefunden worden. Bei der Informationsveranstaltung hatte zunächst Bürgermeister Dirk Haarmann die Planänderung erläutert - von einem kompletten Neubau auf dem Babcock-Gelände zu einer Sanierung der bestehenden Sportstätten am Tannenbusch. "Es war bis vor einiger Zeit keine Option, die Anlagen am Tannenbusch zu sanieren", sagte Haarmann. Erst eine Veränderung der politischen Rahmenbedingungen habe eine Sanierung zur Option gemacht.

(fla)
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