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Voerde
WGV: Schulen sollen in der Sekundarstufe II kooperieren

Voerde. Die Stadt sollte nach Ansicht der Wählergemeinschaft (WGV) darauf hinwirken, dass das Gymnasium und die vor einem Jahr neu gegründete und noch im Aufbau befindliche neue Gesamtschule eine weitreichende Kooperation in der Oberstufe (Sekundarstufe II) verabreden und als Ausweis einer modernen Voerder Bildungslandschaft umsetzen. Die WGV hat dazu einen Antrag gestellt, der in der kommenden Woche im Stadtrat auf der Tagesordnung steht. "Ziel soll es sein, fachliche, pädagogische und organisatorische Synergien zu nutzen, um ein breit gefächertes Kursangebot" machen zu können, heißt es dort. Durch eine Kooperation könnten beide Schulen mehr Wahlmöglichkeiten anbieten und selten gewordene Schwerpunkte setzen. Die durch Synergien eingesparten Stunden könnten anderweitig genutzt werden, um beispielsweise große Kurse zu teilen oder eine zusätzliche Fremdsprache mit Beginn der Oberstufe neu einsetzen zu lassen, erklärt die WGV.

Als zentralen Beweggrund für den Antrag führt sie die allgemein rückläufigen Schülerzahlen ins Feld. So wird die Bevölkerung in Voerde bis 2040 gegenüber dem Jahr 2014 um rund 4750 auf etwa 31 760 Einwohner sinken - werde es zusehends schwieriger, im Sek-I- und Sek-II-Bereich zwei Schulformen langfristig zu sichern, erläutert Christian Garden. Der Stadtrat tagt am Dienstag, 5. Juli, ab 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses.

(P.K.)
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