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Dinslaken
Wohin mit den vielen Fischen im Rathausteich ?

Dinslaken. Dass Enten den Teich im Stadtpark bevölkern, ist gewollt und Teil des Konzepts, auch wenn die Stadtverwaltung bei jeder Gelegenheit an die Bürger immer wieder appellieren muss, auf das Füttern mit Brot und anderem zu verzichten, weil das Gewässer sonst sein biologisches Gleichgewicht verliert.

Inzwischen, schätzt der Fachdienst Grünflächen der Dinslakener Stadtverwaltung, bevölkern einige hundert, wenn nicht tausend und mehr Fische das Gewässer. Woher sie kommen, lässt sich nur vermuten. "Irgendwelche Zeitgenossen haben ihre Fischpopulation aus Gartenteichen darin entleert. Und die Tierchen haben sich explosionsartig vermehrt", berichtet die Stadtpressestelle.

Nun ist guter Rat teuer, denn die Untere Landschaftsbehörde hat schon mahnend den Finger gehoben. Die meisten Zierfische sind exotischen Ursprungs und dürfen nicht in heimische Gewässer umgesiedelt werden. Die Stadtverwaltung arbeitet an dem Plan, zusammen mit dem Rheinischen Fischereiverband nach einer Lösung zu suchen. Denn eines ist gewiss: Wenn die Schwärme mit Zierfischen nicht minimiert werden, droht erneut und in der Folge immer weiterer Nachwuchs. Dann sähen Betrachter den Teich vor lauter Fischen nicht mehr.

Eine entwickelte Idee: Die Schuppentiere abfischen und in Zoologische Gärten oder Tierhandlungen bringen. Ob sich das realisieren lässt, bleibt weiteren Gesprächen vorbehalten.

Quelle: RP
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