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Dinslaken/Voerde/Hünxe
Wünsche für 2018

Dinslaken/Voerde/Hünxe: Wünsche für 2018
FOTO: Drechsel
Dinslaken/Voerde/Hünxe. Welche Hoffnungen und Wünsche haben bekannte Voerder, Dinslakener und Hünxer für das neue Jahr? Die Rheinische Post fragte nach. Von Florian Langhoff

Mit dem Jahreswechsel sind oft auch Vorsätze, Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft verbunden. Auch bei Menschen, die im Licht der Öffentlichkeit stehen.

Adnan Köse freut sich auf neue Projekte. FOTO: oo, j0k,MB, hsd

Für den Dinslakener Regisseur Adnan Köse geht allerdings erstmal das Private vor. "Ich wünsche mir vor allem Gesundheit und Glück für meine Familie", sagt er. "Und dann hoffe ich natürlich darauf, dass ich meine Projekte im kommenden Jahr finanziert bekomme und umsetzen kann", erklärt er weiter. Vor allem wünscht er sich das für die Verfilmung des Bestsellers "Wie der Soldat das Grammophon repariert", die er zur Zeit umsetzt. "Das ist ein internationales Filmprojekt, das mir besonders wichtig ist", sagt er. Aber auch die Dokumentation "Ennatz - Eine Zebralegende" über den Fußballspieler Bernard Dietz möchte er fertigstellen. "Da sind wir gerade noch auf der Suche nach Sponsoren für die Post-Produktion", erklärt Adnan Köse. "Das wird keine Dokumentation nur über den Fußball, sondern über die Menschen, die dahinter stehen. Und es werden Persönlichkeiten wie Karl-Heinz Rummenigge, Olaf Thon und Horst Hrubesch zu sehen sein."

Künstler Alfred Grimm ist gespannt auf seine Ausstellung in Düsseldorf. FOTO: Büttner Martin

"Ich hoffe vor allem, dass alle gesund bleiben", erklärt der in Hünxe lebende Künstler Alfred Grimm zu seinen Wünschen für das kommende Jahr. Im Juni wird er seinen 75. Geburtstag feiern und freut sich vor allem über eine Ausstellung seiner Kruzifixe in Düsseldorf. "In der Landeshauptstadt ausstellen zu können, ist für mich schon etwas Besonderes", sagt Grimm. Vorsätze für das neue Jahr hat er allerdings keine. "Man schafft es ohnehin nie, alles einzuhalten, was man sich vorgenommen hat", sagt der Künstler.

Bernd Altmeppen hofft auf eine stabile Regierung und weniger Fremdenhass. FOTO: Kazur Jörg

Bernd Altmeppen, Vorsitzender der Voerder CDU, hofft darauf, dass es schnell zur Bildung einer stabilen Bundesregierung kommt. "Ganz Europa schaut zur Zeit darauf, was in Deutschland passiert, und ich hoffe, die neue Regierung wird auch das Projekt Europa weiter vorantreiben", sagt der Kommunalpolitiker. Außerdem hofft er darauf, dass Menschen in Deutschland sehen, wie vergleichsweise gut es ihnen geht. "Wir leben in Deutschland auf einer Insel der Glückseligkeit und das sollten wir uns öfter bewusst machen", sagt Altmeppen.

Vor allem würde er sich weniger rechten Populismus wünschen. "Ich fürchte mich davor, dass Ausländerfeindlichkeit gesellschaftsfähig wird. Dagegen müssen wir etwas machen." Für die Voerder Politik erhofft er sich, dass man die finanzielle Lage der Stadt in den Griff bekommt. "Da würde ich mir auch von den anderen Parteien kreative Vorschläge wünschen", sagt Bernd Altmeppen.

Jan Scholte-Reh, Vorsitzender der SPD Hünxe, hofft ebenfalls auf eine stabile Bundesregierung. "Die SPD sollte da ihre Themen einbringen und das Ergebnis eine klare, rote Handschrift tragen", sagt der Kommunalpolitiker. Ihn als Hünxer und Bruckhausener treibt in der kommunalen Politik vor allem die Zukunft des Sportplatzes im Hünxer Ortsteil Bruckhausen um. "Ich hoffe, dass da 2018 auf der politischen Ebene die richtigen Entscheidungen getroffen werden", erklärt Scholte-Reh.

Lea Eickhoff möchte die Werkstatt auf dem Zechengelände beleben. FOTO: Büttner Martin

Bei Lea Eickhoff, Geschäftsführerin der Freilicht AG, dominiert die Vorfreude, wenn es um das Jahr 2018 geht. "Natürlich freue ich mich jetzt schon auf das Fantastival. Vor allem auf den Headliner, den wir bald bekannt geben werden und auf den Abend mit Gregor Meyle", sagt sie. Allerdings steht für sie in 2018 auch noch ein anderes Projekt an. "Wir arbeiten gerade an einem Konzept für die Werkstatt auf dem Zechengelände", erklärt Eickhoff. Die soll in Zukunft übrigens "Zechenwerkstatt" statt "Zentralwerkstatt" heißen. "Mir hat ein Bergmann gesagt, dass die früher so hieß", erklärt die Geschäftsführerin der Freilicht AG. Bisher sehen die Planungen vor, das Gebäude auf dem ehemaligen Zechengelände in Lohberg zu restaurieren. "Ich glaube daran, dass es klappen wird. Es wird aber auf jeden Fall spannend, wie es mit dem Projekt weitergeht."

Jörg Springer freut sich auf die Fußball-WM in der DIN-Arena. FOTO: Heinz Schild

Für DIN-Event-Geschäftsführer Jörg Springer dreht sich im Jahr 2018 vorrangig vieles um das Thema Fußball. "Ich freue mich vor allem darauf, dass es zur Fußball-Weltmeisterschaft wieder die DIN-Arena geben wird", sagt Springer. "Das macht schon in den Vorbereitungen immer sehr viel Spaß. Wir haben dafür in den vergangenen Jahren immer Interviews an außergewöhnlichen Orten gemacht, und auch dieses Mal werden wir uns wieder etwas Besonderes einfallen lassen." Dabei sähe er es natürlich besonders gerne, wenn es der Deutschen Nationalmannschaft gelänge, den WM-Titel zu verteidigen.

"Es wäre natürlich genial, wenn wir so einen Erfolg in der DIN-Arena feiern könnten." Als leidenschaftlicher Fußball-Fan hat Jörg Springer allerdings noch ein anderes Sorgenkind. "Ich bin einer der wenigen Fans des Hamburger SV in der Gegend und ich hoffe natürlich darauf, dass der Verein auch 2018 in der ersten Bundesliga bleibt. Das hat in den vergangenen Jahren viele Nerven gekostet", erzählt der Geschäftsführer der DIN-Event.

"Ich wünsche mir vor allem Frieden und Gesundheit für das neue Jahr", sagt Einzelhändlerin Gudrun Hülsermann. Die Geschäftsfrau aus dem Voerder Stadtteil Spellen hofft darauf, dass der Zusammenhalt im Dorf auch weiterhin so gut bleibt wie bisher. "Ich hoffe, dass die Menschen, Vereine und Geschäftsleute hier weiter gemeinsam an einem Strang ziehen", sagt sie. "Und es wäre auch schön, wenn der Ort wieder etwas wachsen würde." Für ihr eigenes Geschäft und den Einzelhandel allgemein erhofft sie sich, dass die Kunden auch im Jahr 2018 weiterhin die persönliche Beratung im Fachhandel zu schätzen wissen, statt sich ausschließlich auf das Internet zu verlassen. Ihr wäre es lieb, wenn die Kunden in den Laden kämen, statt alles schnell online zu ordern. "Denn was man im Internet bestellen kann, ist nicht immer unbedingt das Beste und Günstigste für die Kunden", sagt  Hülsermann. Oft ließen sich im Gespräch bessere Lösungen finden - sicher auch im Jahr 2018.

Quelle: RP
 
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