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Dinslaken
Wurstküche weicht Wohnhaus

Dinslaken. Derzeit entsteht an der Stichstraße zwischen Hans-Böckler-Straße und Neutorplatz am rückwärtigen Bereich der Metzgerei ein neues Gebäude. Danach soll der gesamte Bereich ansprechender gestaltet werden.

Die Verbindungsstraße zwischen Hans-Böckler-Straße und dem Neutorplatz ist derzeit noch in wenig ansehnlichem Zustand und wirkt eher wie ein Hinterhof der Neutor-Galerie. Der Bereich wird gerne als Parkplatz genutzt, der Asphalt hat bessere Tage gesehen - und derzeit ist ein Teil der Straße gesperrt, weil ein ehemaliges Gebäude der Firma Oberfohren, die alte Wurstküche, abgerissen wurde. An dieser Stelle entsteht bis Sommer 2017 ein neues Wohnhaus. Die Stadt hat bereits im vergangenen Jahr beschlossen, die Straße zu erneuern und ansprechender zu gestalten. Im Juni diesen Jahres sollte es losgehen, doch das Vorhaben wird wohl erst Mitte 2017 umgesetzt, wie die städtische Pressestelle auf Anfrage mitteilt.

Es mache erst Sinn, mit den Straßenbauarbeiten zu beginnen, wenn der Neubau des Wohngebäudes fertig ist, so Stadtsprecher Horst Dickhäuser. Für die Errichtung des Kellers muss im öffentlichen Straßenraum eine Spundwand gesetzt werden, zudem wird für den Rohbau auf der Straße ein Kran aufgestellt. Die Eigentümer der Firma Stewes bauen an der Verbindungsstraße ein Wohnhaus mit 18 Einheiten und einer Tiefgarage.

Anschließend will die Stadt die Straße, die seit Jahren in einem schlechten Zustand ist, sanieren. Zwei bis drei Mal pro Jahr, so beschrieb die Verwaltung die Situation schon im vergangenen Jahr, muss der DIN-Service die Verkehrssicherheit durch provisorisches Auffüllen der Schlaglöcher sicherstellen. Der Gehweg soll im Rahmen der Sanierung das gleiche rote Pflaster wie Teile des Neutorplatzes erhalten, damit der Bereich optisch mit dem Platz verbunden wird. Die Straße selbst erhält jedoch eine Asphaltdecke, da sie von den umliegenden Geschäften für Warenanlieferungen benötigt wird und daher auch mit Lastwagen befahrbar sein muss. Um einen "Hinterhof-Charakter" zu vermeiden, sollen auf einer Achse zwischen Neutorplatz und Hans-Böckler-Straße sechs Bäume gepflanzt werden, zwischen den Bäumen auf der westlichen Seite sind 24 Radabstellplätze vorgesehen. Zusätzlich sind fünf Stellplätze eingeplant, die als zusätzliche Behindertenparkplätze ausgewiesen werden. Einbauten wie Fahrradanlehnbügel und Papierkörbe sowie die Mastleuchten sollen in gleicher Weise wie auf dem Neutorplatz gestaltet sein.

Die geplante Bauzeit wird inklusive der Verlegung eines neuen Regenwasserkanals mit vier Monaten veranschlagt. Die Gesamtkosten werden von der Verwaltung mit 410 000 Euro beziffert.

(rme)
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