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Dinslaken
Zwei Ideengeber fürs Stadtmarketing

Dinslaken: Zwei Ideengeber fürs Stadtmarketing
Andreas Eickhoff hat nicht nur ein Faible für außergewöhnliche Fahrzeuge, er setzt auch auf ungewöhnliche Ideen - gerade auch in Sachen Stadtmarketing. FOTO: Büttner, Martin (m-b)
Dinslaken. Joachim Vogel ist vom Vorsitz des Dinslakener Stadtmarketingvereins zurückgetreten. Nachfolger soll Andreas Eickhoff werden. Und Renate Seidel, die sich gerade erst in den politischen Ruhestand verabschiedet hat, will auch mitmischen. Von Jörg Werner

Gestern tagte wieder einmal des "Team Stadtmarketing" - ein Kreis aus Vertretern der Verwaltung, von DIN-Event, vom Stadtmarketingverein, kurz von allen, die sich in dieser Stadt Gedanken darum machen, wie Dinslaken zu einer unverwechselbaren Marke wird, die im Wettbewerb mit anderen Kommunen bestehen kann. Mit dabei waren gestern zwei bekannte Gesichter in neuen Funktionen. Andreas Eickhoff, bislang stellvertretender Vorsitzender des Stadtmarketingvereins und designierter Nachfolger des - aus persönlichen Gründen, wie es hieß - zurückgetretenen Vorsitzenden Joachim Vogel. Und Renate Seidel, die viele Jahre an verantwortlicher Stelle für die Christdemokraten im Dinslakener Rat Politik gemacht hat und bei der letzten Kommunalwahl nicht mehr angetreten war.

Nein, eine fertige Agenda, wie er künftig das Stadtmarketing angehen will, habe er noch nicht, sagte Andreas Eickhoff nach der Sitzung im Gespräch mit der Rheinischen Post. Dazu sei es noch zu früh. "Ich will die Aufgabe jetzt erst einmal für ein Jahr übernehmen und sehen, was ich in dieser Zeit bewegen kann." Am Ende dieser Zeit, so stellt er sich vor, "soll man Tore zählen können, die wir geschossen haben." Er hofft dabei auf die Unterstützung des "starken Teams"an seiner Seite. Neben Renate Seidel besteht das aus den beiden bisherigen Vorstandsmitgliedern Franz Wisnieski und Frank Steenmanns.

Ideen jedenfalls hat Andreas Eickhoff eine Menge. "So habe ich mich ja auch bisher im Stadtmarketingverein gesehen - als Ideengeber", sagt er und hofft, dass seine Ideen in seinem neuen Amt verstärkt Gehör finden im Dinslakener Rathaus. "Ich bin ja bekannt dafür, dass ich gerne auch mal um die Ecke und quer denke." Damit will er auch als Vorsitzender nicht aufhören. Wichtig ist ihm, dass nicht irgendwelche Konzeptionisten oder Planer von außerhalb ihre Vorstellungen über die Stadt stülpen. "Wenn ich mir die Stadtentwicklung so ansehe, stelle ich fest, dass zwar einige kleinere oder größere Leuchttürme gesetzt worden sind, dass dem Ganzen aber ein bisschen der rote Faden fehlt, der alles verbindet", erklärte er. Diesen roten Faden will er gemeinsam mit den anderen Akteuren bei der Stadt, bei DIN-Event oder den Werbegemeinschaften knüpfen.

Ganz konkrete Arbeitsfelder hat auch Renate Seidel sich noch nicht ausgeguckt. "Ich übernehme die Aufgabe, weil mir die Entwicklung Dinslakens am Herzen liegt. Wir haben noch viel zu tun, um Hand in Hand mit der Verwaltung die Stadt voranzubringen", sagt sie.

Quelle: RP
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