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Dormagen
140 neue Bäume, 4000 neue Sträucher für den Öko-Ausgleich

Dormagen. Es ist wieder etwas grüner geworden in der Chemiestadt. Rund 140 Bäume und 4000 Sträucher haben die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) in den vergangenen Monaten in den Stadtteilen Stürzelberg, Nievenheim und Horrem angepflanzt.

Das berichtet Stadtsprecher Harald Schlimgen. Insgesamt sei mit diesen Maßnahmen eine Fläche von fast 3,5 Hektar ökologisch aufgewertet worden. Dabei handelte es sich um Ausgleichsmaßnahmen für die Neubaugebiete "Südöstlich der Lindenstraße", "Am Sülzhof" und das "Nördliche Malerviertel I und II".

Auch der landschaftliche Eingriff durch den Bau der Reuschenberger Straße sei so kompensiert worden. Zuvor intensiv genutzte Rasen- und Gartenflächen sind bei der ökologischen Umgestaltung zum Beispiel einer Obstbaumwiese oder neuen Wildwiesen gewichen. "Bei den großflächigen Pflanzungen wurden einheimische Sträucher verwendet", erläutert TBD-Leiter Gottfried Koch. In Stürzelberg und Nievenheim sind die Ausgleichsflächen laut Stadt bereits komplett fertiggestellt, in Horrem befinden sich die Arbeiten kurz vor dem Abschluss.

Wer sich näher über das Thema "ökologischer Ausgleich" in Dormagen informieren möchte, hat dazu neuerdings beim Spazierengehen Gelegenheit. Ende April hatte die Stadt Schautafeln vorgestellt, die in den vergangenen Wochen und Monaten an insgesamt sieben Standorten in Ückerath, Stürzelberg, Knechtsteden, Zons und Delhoven aufgestellt worden waren. Die Tafeln zeigen auf, wie Naturräume entwickelt werden und trotzdem extensiv vom Menschen genutzt werden können. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind in den zurückliegenden zehn Jahren in Dormagen 13 Flächen mit einer Gesamtgröße von 23 Hektar im Rahmen des Artenschutzes aufgewertet worden.

(ssc)
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