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Dormagen
30 weitere Wohnungen für Flüchtlinge in der Stadt

Dormagen. Dass Integration am besten im Wohnumfeld gelingt, wenn die Flüchtlinge in eigenen Wohnungen leben und nicht in Unterkünften für 200 Menschen, ist allseits anerkannt.

Wie der zuständige Erste Beigeordnete Robert Krumbein jetzt erklärte, sei die Stadt "sehr gut damit unterwegs, Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen. Es gibt die Zusagen für weitere 30 Wohnungen, was etwa 120 Bewohnern entspricht", so Krumbein: "Einige Eigentümer machen ihre Mietverträge direkt mit den Flüchtlingen, andere noch über die Stadt." Das ganze Verfahren mit Registrierung und Anerkennung sei deutlich schneller geworden, so Krumbein.

Im März 2016 lebten von den damals 794 Flüchtlingen in Dormagen 131 in angemieteten Wohnungen - zu diesem Zeitpunkt die größte Unterbringungsart, dicht gefolgt von den Unterkünften Am Wäldchen (128) und an der Elsa-Brändström-Straße (124). In seiner Prognose hatte Bürgermeister Erik Lierenfeld zu dem Zeitpunkt von 150 Flüchtlingen gesprochen, die 2016, "wenn alles gut läuft", zusätzlich in Wohnungen vermittelt werden sollten.

(cw-)
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