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Dormagen
40 Unternehmen stellen sich vor

Dormagen: 40 Unternehmen stellen sich vor
Will's denn gelingen? Salih, Ömer und Thivy (v.l.) üben unter Anleitung von Antje Kossek an den Modellköpfen. FOTO: G. Salzburg
Dormagen. Zum achten Firmenberufsparcours in der Realschule kamen 750 Schüler. Von Anneli Goebels

Kaugummi aus dem Mund, Handy stummgeschaltet in der Tasche, Mütze vom Kopf - Karin Ressel vom Technikzentrum Minden-Lübbecke macht klare Ansagen an die Jugendlichen, bevor sie zu den Ständen der Unternehmen in der Turnhalle der Hackenbroicher Realschule gehen, um sich dort nach den Ausbildungen zu erkundigen. "Vielleicht treffen sie dort auf ihren zukünftigen Chef oder interessieren sich für ein Praktikum. Da ist schon ein gewisses Auftreten von Vorteil", sagt Ressel.

Gemeinsam mit der Stadt Dormagen und der Realschule Hackenbroich (seit vergangenem Jahr im Wechsel mit der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule) organisiert das Technikzentrum den alljährlichen Parcours für die Acht-, in diesem Jahr auch die Neunt- und Zehntklässler. Und die sind sehr interessiert an den Angeboten der großen Firmen und Dienstleister wie Covestro, Banken, Polizei und Bundespolizei. Auch die Caritas ist vor Ort und gibt einen Einblick in die Dienstleistung am Menschen, ebenso das Raphaelshaus und die Kindertagesstätte "Farbenplanet". 130 Handwerksberufe kann Nadine Rosenau von der Düsseldorfer Handwerkskammer anbieten. Sie möchte fleißig die Werbetrommel rühren, denn in nahezu allen Sparten herrsche Bewerbermangel, ausgenommen Kfz-Mechatroniker und Tischler.

Nina Saumiskat möchte eigentlich in die Medienbranche. Doch die 14-jährige Realschülerin ist auch angetan von der Ausbildung bei der Bundespolizei. Nach einem Gespräch und mit Info-Broschüren ausgestattet, zieht sie fröhlich davon. Duygu Öztürks Plan ist ein Studium. Grundschullehrerin möchte die ebenfalls 14-Jährige werden - noch, denn die zahlreichen Angebote machen sie schon neugierig, ihre Freundin ebenso. Martha Pastuszka hat gerade ein Praktikum im Hackenbroicher Krankenhaus gemacht. Sie erkundigt sich nach den Ausbildungsgängen in den medizinischen Berufen. "Wichtig ist, dass die Jugendlichen auch mal etwas ausprobieren können", sagt Angelika Fernhomberg vom städtischen Jugendhilfebüro. Und das konnten sie gestern, so zum Beispiel Haare auf Lockenwickler aufdrehen, einen Holzhobel bedienen oder fürs Hotelfach einen Tisch decken.

Quelle: NGZ
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