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Dormagen
600 Jugendliche werben für Miteinander der Religionen

Dormagen: 600 Jugendliche werben für Miteinander der Religionen
Dorothea Atmer zieht Bilanz des Projektes "Gemeinsam stark". FOTO: Ati
Dormagen. Nach drei Jahren - und drei Mitarbeitern - läuft das Projekt "Gemeinsam stark - Junge Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion" Ende August aus. Insgesamt haben 600 Jugendliche und junge Erwachsene an Aktionen des Jugendmigrationsdienstes für den Rhein-Kreis Neuss teilgenommen und sich dabei für ein Miteinander der Religionen in Dormagen und Grevenbroich eingesetzt.

"Es hat viel Spaß gemacht, gemeinsam mit den jungen Teilnehmern über Religion, Werte und Weltanschauungen zu diskutieren", zieht Dorothea Atmer im Jugendcafé Micado eine positive Bilanz.

Auch die Berlin-Reise zu Stätten der einzelnen Religion sei eine tolle Erfahrung für die Jugendlichen gewesen: "Da wurde uns allen bewusst, wie wichtig Kenntnisse übereinander und die anderen Religionen für das Miteinander sind." Sie dankt allen Kooperationspartnern und Teilnehmern und freut sich sehr über die Auszeichnung als "Projekt des Monats August 2015" durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zum Abschluss des Projektes.

Wie ihre beiden Vorgänger David Clement und Laura Dickmann hat sie die Friedenslicht-Aktion in Dormagen mit Schreibwerkstatt vorbereitet und organisiert. Auch nach dem Auslaufen des Projektes werde es die Friedenslicht-Aktion weiter geben, wie Atmer erklärt.

(cw-)
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