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Dormagen
A 57: Zwei Unfälle, vier Verletzte und lange Staus

A57 zw. Dormagen und Neuss: Zwei Unfälle und langer Stau
Die Unfallstelle auf der Autobahn 57. Es gab einen langen Stau. FOTO: STANIEK
Dormagen. Zur Geduldsprobe wurde gestern Morgen für viele Verkehrsteilnehmer die Fahrt auf der Autobahn 57 in Richtung Neuss. Zwei Unfälle sorgten für erhebliche Behinderungen. Zeitweise staute sich der Verkehr rund fünf Kilometer in Richtung Dormagen/Raststätte Nievenheim zurück.

Kurz vor dem Kreuz Neuss-Süd, nahe der Abfahrt auf die A 46 in Richtung Düsseldorf, war zunächst um 8.45 Uhr ein 41-jähriger Rheinbacher mit seinem VW auf den Mazda einer 54-jährigen Bonnerin aufgefahren. Der Verursacher wurde leicht, die Frau schwer verletzt. Für die Bergungsarbeiten war die rechte Fahrspur bis etwa 9.40 Uhr gesperrt.

Um 10.30 Uhr gab es einen weiteren Unfall auf der A 57 im Abschnitt zwischen Dormagen und Neuss-Süd. Ein 40-jähriger Dresdener war mit hohem Tempo in das Stauende gefahren. Bei diesem Unfall wurden der Dresdener und eine 46-Jährige aus Köln leicht verletzt, berichtete der Polizeisprecher. Vorübergehend musste die A 57 in Richtung Neuss voll gesperrt werden. Gegen 11.50 Uhr wurden alle Fahrstreifen wieder freigegeben. Die Sachschäden schätzt die Polizei beim ersten Unfall auf etwa 15 000 Euro, beim zweiten auf 29 000 Euro.

Kritik äußerte unterdessen die an den Einsätzen beteiligte Feuerwehr Dormagen auf ihrer Facebook-Seite im Internet. "Wegen der fehlenden Rettungsgasse kamen Feuerwehr und Rettungsdienst nur sehr mühsam bis zur Einsatzstelle", berichtete der Einsatzleiter Philipp Schroeder.

(emy/ssc)
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