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Dormagen
Abwechslungsreiche Rocknacht in Gohr bringt "Leben in die Bude"

Dormagen. Ganz schön laut war es am Freitag im Gohrer Landgasthaus. Denn rund 150 Rock-Begeisterte feierten dort bei ausgelassener Stimmung die "Rocknacht". Mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm der Bands "Late Season" und "Mundgerecht" konnte Inhaber Torsten Hilgers Jung und Alt begeistern. Von Carolin Eckel

Die Auftritte der Bands stellten sich als Kontrastprogramm heraus. Jeweils im 50-minütigen Wechsel traten die zwei Musikgruppen mit völlig unterschiedlicher Musik auf. Die Worringer von Late Season begeisterten mit rockigen Cover-Songs. Neben uralten Klassikern von Deep Purple waren Titel von Eagles, Queen und Co. zu hören. Die Fans klatschten zum Takt - bereits nach wenigen Minuten konnte kaum noch jemand still an seinem Platze stehen. Als dann Rockröhre Martin Brendler zum Mikrofon griff, war das Publikum außer Rand und Band. Vereinzelt kamen auch "Headbanger" zum Vorschein.

Für Abwechslung sorgte die Gohrer Band Mundgerecht. Die fünf jungen Musiker fokussierten sich auf Coverlieder aus dem Pop-Bereich. "Late Season macht den Rock, wir machen die Nacht", urteilten Mundgerecht. Auch ihre eigenen Kompositionen kamen gut an. "Gerade die Mischung von Rock und Charts-Musik finde ich super", sagte die 24-jährige Laura Estrick.

Nach dem großen Erfolg des Konzertabends "Musik aus Dormagen" im vergangenen Jahr bekam Torsten Hilgers zahlreiche Anfragen, ob in seiner Gaststätte weitere Konzerte stattfinden könnten. "Da war ich direkt Feuer und Flamme. Ich freue mich, wenn ich ein bisschen Leben in die Bude bekomme", sagte Hilgers. Schon seit vier Jahren finden in regelmäßigen Abständen Rock-Konzerte in der Landgaststätte statt. Daher war dem Inhaber klar, dass sein Landgasthaus der ideale Austragungsort auch für diese Veranstaltung ist.

Und die Gohrer Rocknacht stellte sich unterm Strich auch als durchweg gelungener Abend heraus. "Die Bands sind super. Die Mischung unterschiedlicher Musik-Genres zeigt die Vielfalt Dormagens", urteilte Georg Heinen, ehemaliger Cheforganisator von "Musik aus Dormagen". So konnten die Zuhörer bei ausgelassener Stimmung den Abend genießen. "Ich würde mich freuen, wenn mehr Veranstaltungen wie diese in Dormagen stattfinden würden", meinte Estrick.

Quelle: NGZ
 
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