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Dormagen
ADFC-Gruppe feiert ihr 25-Jähriges

Dormagen: ADFC-Gruppe feiert ihr 25-Jähriges
Feierten jetzt das 25-jährige Bestehen der ADFC-Ortsgruppe Dormagen (v.l.): Hannelore Mohr, Rudi Jaworski, Rolf Schaack und Wilfried Nöller. FOTO: a. tinter
Dormagen. Die Dormagener Interessensvertretung will dank Fahrrad-Trend wachsen.

In den vergangenen 25 Jahren haben die Mitglieder der Ortsgruppe Dormagen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) schon so einiges erlebt: Brenzliges, Amüsantes - und Ernstes. Einmal sind den Radfahrern beim niederrheinischen Radwandertag einige zum Glück friedfertige Wildschweine begegnet. Und ein anderes Mal konnte die Ortsgruppe mit einer großen Geldspende einem an Leukämie erkrankten Mädchen helfen, das später tatsächlich seine Krankheit besiegen konnte. All das schwebt dem Ortsgruppen-Chef Wilfried Nöller sofort vor Augen, wenn er die vergangenen 25 Jahre Revue passieren lässt. So lange steht der 74-Jährige auch schon als Vorsitzender an der Spitze der derzeit 123 Mitglieder starken Gruppe. "Ich bin Gründungsmitglied."

Die Radfahrer haben ihr Jubiläum jetzt in Dormagen gefeiert - allerdings ganz klassisch im Restaurant. Normalerweise ist der ADFC Dormagen vor allem für seine Radtouren bekannt. "Wir erstellen immer zu Anfang eines neuen Jahres ein ganzes Tourenprogramm, das zwischen 25 und 32 Touren umfasst", erzählt Wilfried Nöller, der selbst einer der Tourenleiter ist. Manche Radtouren (die Teilnahme kostet zwischen einem und zwei Euro) führten bis zu 80 Kilometer weit durch die Region.

Zu den beliebtesten Zielen zählen unter anderem der historische Ortskern von Kaiserswerth und Schloss Dyck. "Die Touren kommen sehr gut an, durchschnittlich zählen wir 15 Teilnehmer. Das ist eine ideale Größe", sagt Nöller, der aber auch von einer alternden Ortsgruppe spricht. Er schätzt das Durchschnittsalter auf mindestens 60 Jahre, es fehle der Nachwuchs. Der ADFC hoffe, vom allgemeinen Fahrrad- und Pedelec-Trend profitieren und neue Mitglieder für sich gewinnen zu können.

Insgesamt findet Nöller übrigens, dass die Auszeichnung "fahrradfreundliche Stadt" tatsächlich auch auf Dormagen zutrifft, jedoch nennt er auch einige Gefahrenpunkte: "Wer etwa mit dem Fahrrad aus dem Tannenbusch kommt und die Landstraße überqueren muss, muss äußerst vorsichtig sein."

(cka)
 
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