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Dormagen
Anzahl der Drogenberatungen steigt weiter an

Dormagen. 48 Menschen mit Drogenproblemen nahmen im vergangenen Jahr das Angebot der Drogenberatungsstelle des Rhein-Kreises Neuss wahr und kamen zur Außenstelle nach Dormagen. Das geht aus dem Jahresbericht der Einrichtung hervor. 2014 waren es "nur" 31. Und in diesem Jahr kamen bis zum 31. Oktober bereits 53 zum Gespräch, wie Susanne Rückheim, Mitarbeiterin der Drogenberatungsstelle (Drobs) auf Anfrage mitteilt. Dabei handle es sich aber nicht nur um Dormagener, sagt sie weiter. "Es kommen auch Neusser zu mir nach Dormagen, weil sie nicht erkannt werden wollen." Andererseits gingen auch Leute aus Dormagen nach Neuss in die Beratung. Von den bis jetzt 53 Menschen hatten, laut Rückheim, 20 ein Heroin-Problem, 15 konsumierten Cannabis, sechs Stimulantien und drei Kokain. Außerdem fanden neun Angehörige den Weg in die Beratung, um sich zu informieren.

Jeweils mittwochs berät Rückheim von 10 bis 12 Uhr in einer offenen Sprechstunde, nachmittags dann nach Vereinbarung in Dormagen - und das seit 2007, zuerst in Räumen an der Emdener Straße, seit März diesen Jahres im Römerhaus der Pfarre St. Michael an der Kölner Straße 36c. Die steigende Anzahl der Beratungen führt die Sozialarbeiterin auch darauf zurück, dass das Angebot vor Ort immer besser angenommen werde.

(goe)
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