| 00.00 Uhr

Dormagen
Arbeiten an Wegekreuzen nur mit Genehmigung

Dormagen. CDU-Anträge sind nicht ohne Weiteres umsetzbar. Von Stefan Schneider

Die in der Vergangenheit vor allem wegen Baumaßnahmen erfolgte Umsetzung von Hackenbroicher Wege- und Passionskreuzen ist nicht so ohne Weiteres rückgängig zu machen. Das wurde in der Sitzung des Kulturausschusses deutlich.

Die CDU hatte sich vor rund einem halben Jahr in einem Antrag dafür stark gemacht, das zum Holzweg am Tannenbusch verlegte Salm-Dycker-Kreuz zurück nach Hackenbroich zu holen. Es solle gegenüber dem alten Standort an der Katharinenstraße (früher Hackhauser Weg) platziert werden. Weil sich nun herausgestellt hat, dass mit einem Versetzen der Verlust der Denkmaleigenschaft drohen könnte, soll nun zunächst noch einmal Rücksprache mit dem Amt für Denkmalpflege beim Landschaftsverband Rheinland gehalten werden, entschied der Ausschuss.

Grundsätzlich Zustimmung gab es für einen weiteren CDU-Antrag, der unter anderem Reinigungsarbeiten an den Kreuzen Dorfstraße/Dormagener Straße und Dorfstraße/Einmündung Pfarrgasse in Hackenbroich vorsieht. Allerdings müsste dafür durch den jeweiligen Eigentümer eine "denkmalrechtliche Erlaubnis" bei der Unteren Denkmalbehörde eingeholt werden. Konkret hatten die CDU-Ratsherren Kai Weber und Hermann Harig gefordert, das Kreuz Dorfstraße/Dormagener Straße zu reinigen, die Inschrift lesbar zu machen und es von überhängenden Ästen zu befreien. Das Kreuz Dorfstraße/Einmündung Pfarrgasse solle saniert, die Inschrift ebenfalls lesbar gemacht werden. An den früheren Standorten des Wegekreuzes Schulzentrum/Pilgenbusch bzw. des Bilderstocks an der verlängerten Burgstraße sollen Info-Tafeln mit Fotos der Objekte aufgestellt werden.

Quelle: NGZ
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Dormagen: Arbeiten an Wegekreuzen nur mit Genehmigung


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.