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Dormagen
Ausgleichs-Grünflächen für Norden Delraths gewünscht

Dormagen: Ausgleichs-Grünflächen für Norden Delraths gewünscht
FOTO: Jazyk Hans
Dormagen. Die Entwicklung des Dormagener Nordens, vor allem von Delrath, hat Peter Jacobs seit Jahren im Blick. Der Verkehrsplaner kämpft mit der "Bürger-Initiative Lebenswertes Delrath" für die Erhaltung der Infrastruktur und genügend Grünflächen für den Ort. Das geplante Gewerbegebiet Silbersee sieht er als Chance für Delrath.

Dass Bürgermeister Erik Lierenfeld beim Stadtteilgespräch angekündigt hat zu prüfen, wie viel Gewerbefläche am Silbersee notfalls auch ohne einen Autobahnanschluss Delrath zu verwirklichen wäre, findet Zustimmung bei Jacobs: "Das würde bald beginnende Einnahmen bedeuten, statt auf das Gesamtverfahren zu warten." Denn es gebe für zwei Silbersee-Flächen (etwa 22,6 Hektar) bereits Bebauungspläne: "Nur auf einer befindet sich eine gesicherte Altlast, der Rest ist unterschiedlich kontaminiert." Jacobs empfiehlt eine Erschließung dieser Flächen vom Stüttger Weg aus: "Dann spielt der Sicherheitsabstand um GHC keine Rolle mehr."

Eine Forderung der Initiative: "Ausgleichsflächen sollten in Delrath und nicht woanders geschaffen werden." Jacobs geht sogar noch weiter: "Der Norden, der nur einzelnen Busch- und Baumbestand hat, muss vorrangig berücksichtigt werden." Im Süden sei kein Platz, der Norden brauche die Ortsrandbegrünung dringender. Wenn der Regionale Grünzug zwischen Mühlenbusch und Himmelgeister Rheinbogen, der für Frischluftversorgung sorgt, entfallen sollte, müsse Ersatz her, so Jacobs, der auf eine Ackerfläche nördlich der Bebauung des Elvekumer Wegs hinweist, die begrünt werden könnte.

Im Süden müsse das Landschaftsschutzgebiet "Zerrenger Büschgen" aber ebenfalls vom Ausgleich profitieren. Auch solle ausreichend Sicht- und Lärmschutz für neue Häuser berücksichtigt werden.

(cw-)
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