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Dormagen
Bauernmarkt als Familienfest

Dormagen: Bauernmarkt als Familienfest
Die frischen Produkte der heimischen Bauern kamen bei den Dormagenern am Wochenende bestens an. Der Zuspruch war ausgesprochen gut. FOTO: H. Jazyk
Dormagen. Mit dem Bauernmarkt traf die Initiative Dormagen gemeinsam mit dem Chempark ins Schwarze: Viele Besucher tummelten sich um die 27 Verkaufsstände von Landwirten aus der Region und genossen das Bühnenprogramm. Von Vera Straub

Reges Treiben herrschte am Wochenende in der Innenstadt – und das lag nicht nur am strahlenden Sonnenschein am Samstag. Der erste Dormagener Bauernmarkt, ein gemeinsames Projekt der Initiative Dormagen und des Chemparks, lockte viele Besucher vor das Alte Rathaus. "Die Resonanz ist sehr gut, sonst ist hier um diese Zeit tote Hose", freute sich Thomas Merbeck, Initiativen-Vorsitzender. "Dormagen liegt mitten zwischen den Großstädten Köln und Düsseldorf und hat doch ländliche Wurzeln", sagte Merbeck. "Wir wollen die Produkte von den Bauern aus der Region präsentieren."

Herausgekommen ist ein Fest für die ganze Familie, "einen Markt in der Qualität gibt es nirgendwo". Die Initiative hat Neuland betreten. Mit Erfolg. Frisches regionales Obst und Gemüse, Blumen, Backwaren, Fleisch, aber auch Wein, Whiskey sowie Säfte und Brände ansässiger Landwirte konnten die Besucher für die heimische Tafel mitnehmen. Aber auch gleich vor Ort konnte der Appetit gestillt werden: An Imbissständen werden regionale Speisen angeboten, aber auch die vier Wirte rund um den Rathausplatz haben ein typisches Bauerngericht auf ihrer Speisekarte. Der Clou für die Kinder: Neben den 27 Bauernständen gab es echte Tiere: Einen Streichelzoo, den Pony-Express und Landwirt Thomas Kronenberg hatte drei seiner Kälber dabei, die nichts gegen ein paar Streicheleinheiten einzuwenden hatten. "Wir waren die ersten, die zugesagt haben, als die Initiative uns von dem Bauernmarkt erzählt hat", sagte der Milchbauer aus Oekhoven. "Obwohl wir näher an Grevenbroich sind, haben wir auch treue Kunden in Dormagen." Seine Frau Renate Kronenberg verkaufte derweil am Nachbarstand Erzeugnisse aus der hofeigenen Metzgerei.

Bullenreiten, Schafschur, Entenangeln, eine EM-Torwand, an der man versuchen konnte, wie die deutsche Nationalelf zu treffen, und Wettspiele ließen die Zeit für die Besucher wie im Flug vergehen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein facettenreiches Bühnenprogramm: Vor der offiziellen Eröffnung durch den Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann sang der Wuppertaler Kinderchor "Die Ölbergkinder", bevor die "Egerländer Combo" der Staberger Jägerkapelle mit Egerländer Blasmusik das Publikum unterhielt. Am Abend wurde es zünftig mit der Country & Oldie Band "Crossfire". Einer der Höhepunkte war die ökumenische Tiersegnung durch die Pfarrer Peter Stelten und Frank Picht am Sonntag. Danach bestritten der Jugendchor "Chorhaus" und die Jugendband "Stay Tuned" von St. Michael das musikalische Programm. Miriam Malia setzte mit ihrer Band den Schlussakkord.

Quelle: NGZ
 
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