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Dormagen
Baugenossenschaft saniert Häuser

Dormagen. In diesem Jahr werden weitere Objekte in Horrem und Hackenbroich erneuert.

Die Baugenossenschaft Dormagen setzt ihr Sanierungsprogramm in diesem Jahr fort. Das kündigte sie gestern schriftlich an. Die Bewohner müssen mit steigenden Mieten rechnen. Vorstand Axel Tomahogh-Seeth beschwichtigt jedoch: "Angesichts der notwendigen Investitionen in die Bausubstanz kommen wir um moderate Mieterhöhungen zwar nicht umhin. Diese liegen allerdings unter dem Mietspiegel, und bei sozialen Härtefällen bieten wir auch individuelle Sonderlösungen an."

Erneuert werden Mehrfamilienhäuser an der Raiffeisenstraße in Hackenbroich und am Rotdornweg in Horrem. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Einrichtung barrierefreier Bäder und Eingänge sowie der Installation von effizienter Haustechnik; zudem werden Balkone erweitert und die Energiebilanz der Gebäude mit Dämmungen, Einbau neuer Fenster etc. wird verbessert. An der Raiffeisenstraße sollen die Arbeiten im Mai beginnen, am Rotdornweg im Juli. An beiden Standorten waren bereits im Jahr 2015 Objekte generalüberholt worden.

Der Baugenossenschaft ist es nach eigener Darstellung wichtig, die Bewohner umfassend zu informieren und deren Belastungen so gering wie möglich zu halten. Zu den Plänen für Hackenbroich habe es Mitte Februar bereits eine Informationsveranstaltung für die Bewohner gegeben, zu denen für Horrem sei eine auf Donnerstag, 10. März, terminiert. "Wir sind uns darüber im Klaren, was eine Großmodernisierung für alle Beteiligten bedeutet", unterstreicht Axel Tomahogh-Seeth. "Deswegen setzen wir alles daran, die Arbeiten so zu koordinieren und mit den einzelnen Bewohnern abzustimmen, dass sie zügig und effektiv abgeschlossen werden können." Dieses Konzept habe sich bei vergangenen Modernisierungen bereits bewährt und werde immer weiter verfeinert. "An jedem Arbeitstag werden unsere Mitarbeiter vor Ort sein, um sich mit Bewohnern auszutauschen und organisatorische Lösungen für jeden Einzelnen zu finden."

Fest steht, dass die Maßnahmen mit Lärm verbunden sein werden und die Bewohner ihre Bäder für einige Tage nicht nutzen können. Alternativen stünden aber zur Verfügung, versprechen die Verantwortlichen der Baugenossenschaft.

(ssc)
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