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Dormagen
Bayer-Stiftungen fördern besondere Sozial- und Bildungsprojekte

Dormagen: Bayer-Stiftungen fördern besondere Sozial- und Bildungsprojekte
Dana, Jenny und Merve (Mitte v.l.) von der Realschule Hackenbroich stellten gestern im Chempunkt ihren besonderen Biologieunterricht vor. FOTO: BÜNTIG
Dormagen. Bewegung in freier Natur, Abnehmtipps für die schlanke Linie - und demnächst ein Kurs mit Fernsehkoch Heinrich Wächter zur Zubereitung von leckeren und gesunden Gerichten: Seit der Biologieunterricht an der Realschule Hackenbroich so innovativ abläuft, lernen die Achtklässlerinnen Dana Beuler, Jenny Lesinski, Merve Ayvaz und ihre Mitschüler viel motivierter. "Das ist mal was anderes", bestätigt Jenny, dass Lehrerin Tina van Wickeren mit dem gesundheitsfördernden Kursus "Fit4Life", Fit fürs Leben, den Nerv ihrer Schüler trifft. Von Stefan Schneider

Und auch den der Stiftung Bayer Cares Foundation, die das Projekt mit rund 6400 Euro bezuschusst hat. Gemeinsam mit den Initiatoren von sechs weiteren von Bayer finanziell unterstützten Sozial- und Bildungsprojekten stellten sich die Hackenbroicher gestern im Nachbarschaftsbüro "Chempunkt" des Chemparks Dormagen vor. Die Veranstaltung war als Kontaktbörse gedacht: Menschen, deren Projekte bereits von Bayer Cares Foundation gefördert werden, sollten mit jenen zusammengebracht werden, die sich mit ihren Initiativen um eine Förderung bei Bayer bewerben möchten.

Thimo von Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftungen, traf den Nagel auf den Kopf, als er die Börse auch als "Innovationstag" einstufte. Denn alle präsentierten Projekte bringen die Gesellschaft mit neuen Ideen ein Stück voran. Jörn Schneider vom Leibniz-Gymnasium berichtete vom wissenschaftlich begleiteten Unterricht im Bereich Quantenphysik in Kooperation mit der Universität Erlangen. Dabei lernen Schüler den Umgang mit Geräten kennen, die auch in der Grundlagenforschung verwendet werden. Fördersumme von Bayer: fast 19 000 Euro. Weitere geförderte und vorgestellte Projekte aus Dormagen waren die Kunstinitiative "Art is Fun" von Eileen Schuster im Kinder- und Jugendzentrum Dreizack sowie die sozialen Angebote der "Helfenden Hände".

Die ehemalige Bayer-Mitarbeiterin Monika Puls-Radermacher (Internationale Senologie Initiative) engagiert sich für Kühlhauben im Einsatz gegen Haarausfall in der Chemotherapie, Ina Hohn (Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Neuss) demonstrierte anhand "Hightech Steinzeit", wie man Mädchen die Scheu vor technischen Fragestellungen nehmen kann. Beeindruckend auch das Projekt "discovering hands" (Stefan Wilhelm, Mülheim/Ruhr), bei dem blinde und sehbehinderte Frauen in der Brustkrebsfrüherkennung eingesetzt werden, weil sie über einen fantastischen Tastsinn verfügen und so Veränderungen der weiblichen Brust erspüren können.

Quelle: NGZ
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