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Dormagen
Bebauung der Gärten soll Kunden an die City binden

Dormagen. Rund 50 Dormagener, Horremer und Rheinfelder nutzten am Mittwochabend im Schützenhaus Dormagen die Gelegenheit, sich über den neuen Flächennutzungsplan (FNP) zu informieren und Anregungen zu geben. "Die Bürger kennen ihr Wohnumfeld am besten und sind sozusagen die Experten vor Ort", sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld zum Auftakt der Reihe von fünf Stadtteilwerkstätten. Die Neuaufstellung des Plans soll die Entwicklung der Stadt als Ganzes und in den Stadtteilen festlegen. "Es geht um die große Aufgabe, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen", wies er auf Bereiche wie Wohnungsbau, Gewerbe, Einkaufen, Freizeit, Sportanlagen und Nahverdichtung hin.

Dabei muss abgewogen werden zwischen den Anforderungen, neuen Wohnungsbau zu ermöglichen und gleichzeitig den so genannten "Freiraum" mit viel Grünflächen zu sichern und weiterzuentwickeln. "Das wollen wir in Einklang bringen", sagte Daniel Gürich, Leiter der Stadtplanung. Die Stadt und die Planungsbüros "planlokal" und "grünplan" stellten einen ersten Entwurf des "integrierten Entwicklungskonzeptes" vor, in dem beides enthalten ist. "Bürger sollen ihre Vorstellungen in die neue Planung einbringen", erklärte Moderator Thomas Scholle.

Für die Innenstadt sprachen sich einige Bürger für eine Innenverdichtung und zu bebauende Gärten aus, auch um Kunden für den Einzelhandel zu sichern. Es gab auch Anregungen zu möglichen neuen Wohnbauflächen in Rheinfeld und deren Verkehrsanbindung.

Die nächste Stadtteilwerkstatt "Süd" für die Stadtteile Hackenbroich, Hackhausen, Delhoven und Knechtsteden beginnt am 4. November, um 18 Uhr im Leibniz-Gymnasium. Weitere Infos auf www.fnp.dormagen.de.

(cw-)
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