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Dormagen
Beifallsstürme für die Ückerather Tanzgruppen

Dormagen: Beifallsstürme für die Ückerather Tanzgruppen
Die Junge vom Maat. FOTO: ati
Dormagen. Im Saal von "Manes am Bösch" feierten 250 jecke Gäste. Auch dabei: Das Prinzenpaar Gregor und Nicole Rütten.

Drei Zonser entpuppten sich im Saal der Ückerather Traditions-Gaststätte "Manes am Bösch" einmal mehr als Stimmungsgaranten. Als die "Junge vom Maat" Frank Wimmer und Peter Pick zusammen mit Christian Gedig den Klüngelköpp-Ohrwurm "Stääne" anstimmten, schunkelten und sangen die Besucher schnell mit.

Das Gastspiel des Trios aus der Zollfeste bildete einen Höhepunkt im Programm der Ückerather Prunksitzung. 250 Kostümierte wollten den jecken Mix aus Tänzen, Sketchen, Büttenreden und Musik sehen. "Damit müssen wir zufrieden sein. Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, Besucher für den traditionellen Sitzungskarneval zu gewinnen", sagte Schriftführer Thorsten Weyers von der gastgebenden Ückerather Karnevalsgesellschaft von 1947.

Mit Claudia Hofheinz, Dennis Schons und Franz Krieger moderierten gleich drei Akteure einen langen Sitzungsabend mit insgesamt 21 Programmpunkten. Die Ovationen galten zunächst zwei Repräsentanten der befreundeten blau-weißen Schwestergesellschaft "Löstige Jonge" aus Nievenheim. Gregor und Nicole Rütten, die als Prinzenpaar für beide Orte fungieren, genossen mit ihrem stattlichen Tross die Sympathien.

Es waren die vielen Tanzformationen der Rot-Weißen, die dem Abend den Stempel aufdrückten. Die 16 kleinen rot-weißen "Tanzkätzchen", das Kindertanzcorps "Fire Stars", die Jugendlichen "Red Tigers" und vor allem die von Sandra Lemper und Daniel Heiser trainierte Prinzengarde der Rot-Weißen heimsten die Beifallsstürme der Gäste ein. Anna Lea Grün und Jan Kratz mit einem ansprechenden Paar-Tanz, das Männerballett "ÜTT" und die Cheerleader "Lions" vom FC Delhoven mit sehenswerten Hebefiguren kamen ebenfalls gut an.

Aus den eigenen Reihen kommt die Musikgruppe "Querschläjer", die ebenso mit "kölschen Tön" wie der Ückerather Heinz Patten als "De Heinz" für ausgelassene Stimmung sorgte. Weitere Musikeinlagen lieferten mit "De Fressköpp" aus Anstel und den Gitarristen "Bernabe Gomez" aus Nievenheim zwei Formationen aus befreundeten Vereinen. "Fastelovend for one" hieß es in einem an den Silvester-Klassiker angelehnten Sketch mit Sitzungspräsidentin Claudia Hofheinz. Die Büttenreden des Abends lieferten Routiniers aus Köln. Hobby-Angler Frank Friedrichs schwadronierte als "De Jummibotz" über "fangfrische Themen", wogegen sich Harald Quast und Achim Schall als "Harry un Achim" ein Zwiegespräch in rheinischer Mundart lieferten. Ganze Arbeit leisteten neben den Akteuren auf der Bühne auch die vielen Ehrenamtler im Hintergrund.

(omo)
 
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