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Dormagen
Besucher loben das neue "Sammys"

Dormagen: Besucher loben das neue "Sammys"
Sven Strauch und Tochter Kira (7) loben gegenüber NGZ-Redakteurin Carina Wernig das "größere und modernere Bad". FOTO: Dieter Staniek
Dormagen. Am Stand der Mobilen Redaktion der NGZ erntete das neue Hallenbad viel Lob. Es gab lediglich vereinzelt Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten. Auffallend war gestern die hohe Zahl der Besucher, die nicht aus Dormagen kamen. Von Klaus D. Schumilas und Carina Wernig

Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen, die das neue Hallenbad "Sammys" betreibt, schaute gestern nach einer Baubesprechung am Stand der Mobilen NGZ-Redaktion vorbei. Was er dort mitbekam, war Beruhigung und Bestätigung dafür, dass das neue Bad bei den Besucher sehr gut ankommt. Die Badegäste äußerten viel Lob und nur ganz wenig Tadel.

So auch bei Hannelore Haas, die sich mit einer Gruppe von Senioren regelmäßig zum Schwimmen trifft. "Wir waren vorher im Nievenheimer Bad und sind umgezogen", sagt die Uedesheimerin. "Das ist ein wirklich sehr schönes Bad mit sehr nettem Personal. Nur das Wasser ist kälter als in Nievenheim", sagt Haas. Das bestätigt Bad-Chef Schmitz: "Hier sind es in der Regel 28,5 oder 28,6 Grad, in Nievenheim waren es 30 Grad. Die Schwimmer haben es lieber nicht ganz so warm." Dafür haben das Variobecken und der Kinderbereich über 30 Grad Wassertemperatur.

Familie Hoffmann mit Jonas (1), Rebecca, Dennis und Lukas (3) ist mit dem neuen Bad sehr zufrieden; l. NGZ-Redakteur Klaus D. Schumilas. FOTO: Dieter Staniek

"Das größere und modernere Bad gefällt uns gut", sagt der Dormagener Sven Strauch, der mit seiner Tochter Kira (7) gestern zum ersten Mal das "Sammys" besuchte: "Wir werden sicher wiederkommen." Als Junge war er bereits Stammgast im alten Hallenbad: "Das ist jetzt viel schöner." Ebenfalls wiederkommen möchte die Worringerin Annette Poltner, die sich sehr positiv über ihre Premiere in Dormagen äußert. "Hier gefällt es mir sehr gut."

Genügend Parkplätze gibt es laut Erika Haubeil aus Gohr, die Charlyn (7) zum Schwimmen begleitet, ebenfalls: "Das ist kein Problem." Auch Sibylla von Zons, die bisher in Nievenheim schwamm, ist begeistert: "Ich werde die Wassergymnastik mal ausprobieren." 30 Jahren nutzte Ingrid Schulz dieses Angebot in Nievenheim, jetzt hat sie Wünsche für "Sammys": "Das neue Bad ist sehr schön geworden, das Variobecken ist besser als in Nievenheim, allerdings gibt es zu wenige Umkleidekabinen für gut besuchte Kurse." Auch seien die Stufen im Variobecken gewöhnungsbedürftig, die Oberfläche "zu rau".

Auch aus dem Wasser heraus gaben die Besucher ihre Meinung zum neuen "Sammys" ab. FOTO: Dieter Staniek

"Kein Vergleich" urteilt Katrin Falkenstein, die mit ihrem Sohn Louis (7) zu Besuch war. "Ich habe gerade eine 20er-Karte gekauft, weil mein Mann gern Bahnen schwimmt." Sie fühlt sich wohl im "Sammys", "nur etwas Wasserspielzeug im Variobecken wäre schön." Auch Dennis und Rebecca Hoffmann fühlen sich wohl. Eigentlich sind sie gern im Neusser Südbad zu Gast, gestern war es für die Ückerather der Premierenbesuch im "Sammys". Vater Dennis vermisst nur "einen Imbiss. Denn die Kinder bekommen mittags schnell Hunger."

Lob und Tadel können die Gäste in ein Buch im Eingangsbereich schreiben. "Ich höre sehr viel Positives", bestätigt Betriebsleiter Robert Tempel: "Das Bad wird noch besser angenommen, als vorher gedacht." Es sei ein Technik-Quantensprung: "Wir sind von der Steinzeit in Nievenheim in die Neuzeit katapultiert worden", weist er auf Computer-Anlagen statt An-Aus-Schaltern hin.

Quelle: NGZ
 
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