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Dormagen
Björn Otto überzeugt im Parcours

Dormagen: Björn Otto überzeugt im Parcours
Geschafft: Björn Otto hat sich an den Rädern entlanggehangelt. Er ist der schnellste deutsche Promi des "Ninja Warrior"-Specials. FOTO: MG RTL D / St. Gregorowius
Dormagen. Als "Ninja Warrior" holt der Straberger 17.000 Euro für Spendenmarathon. Von Carina Wernig

Anscheinend ohne Anstrengung läuft Björn Otto aus Straberg über wackelige Scheiben und hangelt sich an sich drehenden Rädern über das Wasser, nachdem er sich hochgestemmt hat. Auch die ansonsten reihenweise zu schwierige Sprungkraft-Körperbeherrschungs-Aufgabe, sich mit einem Trampolin auf ein sich drehendes Schmetterlings-Ziel zu katapultieren, ohne dort abzurutschen, bewältigte der ehemalige Weltklasse-Stabhochspringer sehr erfolgreich: Und da er auch schnell und sicher mit beiden Füßen an den Seiten einen "Kamin" hochstürmt, ist der Olympia-Zweite mit 1:41 Minuten der schnellste der 22 deutschen Promis bei "Ninja Warrior Germany" zugunsten des RTL-Spendenmarathons für Kinder in Not.

Der 40 Jahre alte Otto holte dabei in zwei Durchgängen allein 17.000 Euro der insgesamt 190.000 Euro des Promi-Specials, das zur Gesamt-Spendensumme von fast 9,2 Millionen Euro beigetragen hat. Sehr sympathisch erläuterte der in Straberg aufgewachsene Björn Otto anschließend, dass er einfach versucht habe, alles schnell zu erledigen. Damit war er besser als der Ex-Kunstturner Philipp Boy, der als erster der Prominenten den zweiten und härteren TV-Parcours bewältigt hatte. Nur der amerikanische Profi Isaac Caldiero, der erste American Ninja Warrior, war schneller.

Der ehemalige Schüler des Norbert-Gymnasium Knechtsteden erhält sofort Beifall vom Sportinternat Knechtsteden: "Ex-NGK-Schüler wird Ninja Warrior" heißt auf Facebook ein Hinweis auf seine Leistung: "Respekt!" Und weiter: "Der 6-Meter-Springer ist inzwischen Flugzeug-Pilot, doch noch immer reizt den Adrenalin-Junkie die sportliche Auseinandersetzung", wird dort auf die VOX-Challenge "Ewige Helden" verwiesen, bei der Björn Otto im Frühjahr seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt und und den Sieg davon getragen hatte.

Am 5. September 2012, kurz nach dem Gewinn der olympischen Silbermedaille, hatte Otto auf dem Aachener Katschhof den immer noch gültigen deutschen Rekord auf 6,01 Meter, damals noch im Trikot seines Stammvereins TSV Bayer Dormagen, geschraubt. In Aachen beendete er 2016 seine tolle Sportkarriere.

Quelle: NGZ
 
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