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Dormagen
"Bosstime" setzt Springsteen schon jetzt ein Denkmal

Dormagen. Ausverkauftes Konzert der Band in der Kulturkirche.

Es war bereits ihr drittes Gastspiel in der Kulturkirche an der Ostpreußenallee. Und wenn man der Prognose von Pfarrer Frank Picht, dem Organisator der Reihe "Friday Night" glauben darf, dann wird es nicht das letzte an diesem Ort gewesen sein. Zumal die Bruce-Springsteen-Tribute-Band "Bosstime" - benannt in Anlehnung an Springsteens Spitznamen "The Boss" - am Wochenende nicht nur wieder für ein mit rund 150 Besuchern ausverkauftes Haus sorgte, sondern auch erneut hohe Qualität ablieferte. Das allerdings sind die Zuhörer und Fans der Truppe um Sänger und Bandleader Thomas Heinen gewohnt, und das erwarten sie wohl auch.

Mehr als zweieinhalb Stunden Musik bekam das Publikum für sein Eintrittsgeld geboten, einen bunten Reigen von Springsteen-Hits wie "Born in the USA", "The river", "I'm on fire" und "Glory days". Den Zugabenteil nutzte Heinen für ein kleines Soloprogramm mit seiner akustischen Gitarre. Frank Picht bescheinigte Heinen "viel Leidenschaft und Herzblut". "Bruce Springsteen und seiner legendären E-Street-Band wird so ein lebendiges musikalisches Denkmal gesetzt", sagte der Veranstalter. Thomas Heinen revanchierte sich mit einem Kompliment an Dormagen: "Wir spielen gerne hier. Ein aufmerksames Publikum, das die schnellen Stücke abfeiert und bei ruhigen zuhört."

Heinen trete übrigens im September wieder in der Kulturkirche auf, kündigte Picht an. Dann allerdings nicht mit "Bosstime", sondern mit der Klaus Heuser Band um den ehemaligen Gitarristen der Kölschrocker von Bap. Die Klaus Heuser Band wird dann ihr neues Album präsentieren. Nächster Termin bei "Friday Night" ist der 18. März: Dann gibt's Jazz mit "DiJazzTif". Karten u.a. bei "Seitenweise".

(ssc)
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