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Dormagen
BSV-Schützen sprechen sich für Völkerverständigung aus

Dormagen. Mit erneut beeindruckenden Worten hat BSV-Chef Rolf Starke beim Totengedenken am Ehrenmal zur Völkerverständigung aufgerufen: Die Forderung "Nie wieder Krieg" sollte trotz Krieg, Unruhen und Terror in aller Welt aufrecht erhalten werden. Starke erinnerte an das Unrecht der Nazis und die Toten des Zweiten Weltkriegs. Auch heute gebe es Friedensaufgaben: Die Integration von Flüchtlingen müsse gefördert werden, so Starke. "Die kulturelle Vielfalt wird größer in Dormagen." Daher habe der BSV die Erklärung gegen Fremdenfeindlichkeit unterschrieben. "Schmierereien an Moschee und Schulen gehören nicht dazu - auch nicht das Entfernen der israelischen Fahne wie in der vorigen Woche."

Bereits beim Ökumenischen Morgenlob vor der Festmesse mit Pfarrer Peter Stelten hatte Pfarrer Frank Picht in St. Michael betont: "Niemand lebt aus sich selbst heraus, sondern aus Gott, unter dessen Obhut wir uns stellen." So werde in Verantwortung vor Gott und dem Nächsten aus einer Stadt mehr als ein Wohn- und Arbeitsort, nämlich Heimat. "Überall gibt es Leid, Krieg und Vertreibung - wir brauchen wertschätzendes Miteinander, um alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Glauben, zu integrieren", wies Picht auf gute Initiativen in Dormagen hin: "Gottes Geist schafft Gemeinschaft. Zeigen wir, dass Dormagen eine lebens- und liebenswerte Gemeinschaft ist."

Gestaltet wurde der Große Zapfenstreich vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Dormagen und vom Tambourcorps Germania Horrem. In der Festmesse spielte die Bundesschützenkapelle Köln.

(cw-)
 
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