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Dormagen
Bürger bekommen Einblick in Dormagener Trinkwasserversorgung

Dormagen: Bürger bekommen Einblick in Dormagener Trinkwasserversorgung
Manfred Waßmus, der Leiter des evd-Wasserwerks in Hackenbroich, an einer der riesigen Leitungen, die den Betrieb durchziehen. FOTO: JAZ
Dormagen. Irgendwie passte das Wetter zum Thema: Die Energieversorgung Dormagen (evd) ermöglichte interessierten Besuchern in dieser Woche bei der Aktion "Industriepunkte" Einblicke in ihr Wasserwerk in Hackenbroich, doch die Radtour, die eigentlich mit der Veranstaltung verbunden werden sollte, musste kurzfristig gestrichen werden: Wegen heftiger Regenschauer war es dafür einfach zu nass. "Die Teilnehmer sind mit Autos zum Werk gebracht worden", berichtete evd-Sprecher Jan Dorenbeck. Von Stefan Schneider

Hinter der von der Lokalen Allianz Dormagen organisierten "Woche der Industriepunkte" steht die Idee, der Bevölkerung den heimischen Wirtschaftsraum und dessen Vorteile nahezubringen. Letztere lagen beim Wasserwerk der evd auf der Hand, wie die Besucher von Referent und Werksleiter Manfred Waßmus erfuhren: Mehr als 36 000 Menschen in der Stadt beziehen von hier ihr Trinkwasser.

Rund 1,8 Millionen Kubikmeter werden den Bürgern im Jahr zur Verfügung gestellt. 93 Prozent dieser Menge werden von den Haushalten (7237 Anschlüsse) und von Gewerbebetrieben verbraucht. Die restlichen sieben Prozent entfallen auf öffentliche Einrichtungen. Das Versorgungsgebiet des evd-Wasserwerks umfasst Dormagen-Mitte, Rheinfeld, Horrem, Delhoven, Hackenbroich und Hackhausen. Die übrigen Ortsteile liegen bei der Trinkwasserzufuhr in Zuständigkeit der Kreiswerke Grevenbroich - was historisch bedingt ist.

Gewonnen wird das Wasser, das nach höchsten Lebensmittelstandards aufbereitet wird (ein mehrstufiger Prozess, der Belüftung, Enthärtung und Filtration einschließt), aus zwei Brunnen in Hackenbroich und drei Brunnen im Chorbusch. In Hackenbroicher Gebiet werden jährlich gut 738 000 Kubikmeter Rohwasser gefördert, im Gebiet Chorbusch sind es fast 1,139 Millionen Kubikmeter. Beachtlich ist die Länge des Leitungsnetzes, das zum evd-Wasserwerk in Hackenbroich gehört: Es erstreckt sich über insgesamt 127 Kilometer.

Quelle: NGZ
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