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Dormagen
Bürger dürfen bei Pipeline-Plänen von BMS mitreden

Dormagen. Bayer MaterialScience (BMS) ist beim geplanten Neubau einer Rohrleitung unter dem Rhein, in der u.a. Kohlenmonoxid transportiert werden soll, um Transparenz bemüht. Dieser Schluss ergibt sich aus der Tatsache, dass das Unternehmen die Öffentlichkeit freiwillig über das Projekt informieren und Anregungen aufnehmen will, obwohl das Plangenehmigungsverfahren keine Beteiligung der Bürger erfordert, wie die Stadt Leverkusen in ihrem aktuellen Amtsblatt von dieser Woche deutlich macht. Bis zum 31. August besteht die Möglichkeit, Hinweise und Anregungen an die Bezirksregierung Köln (Anschrift: Dezernat 54, Zeughausstraße 2 -10, 50667 Köln) zu schicken. BMS selbst nimmt Fragen und Anmerkungen per E-Mail (dueker@bayer.com) oder per Brief (Anschrift: Bayer MaterialScience AG, Projekt "Düker", 51368 Leverkusen) entgegen.

Die neue Rohrleitung soll die bisherige Verbindung zwischen den Chemparks Dormagen und Leverkusen ersetzen und begehbar und besser zu warten sein. Neben Kohlenmonoxid werden etwa Sauerstoff, Stickstoff und Erdgas durch die Röhre geschickt. Wer sich grundlegend über den Düker informieren will, kann dies durch persönliche Einsichtnahme tun - vor Ort in Dormagen und Leverkusen oder im Internet. "Um die Bürger über die rechtlichen Erfordernisse des Genehmigungsverfahrens hinausgehend zu informieren, hat Bayer MaterialScience die Antragsunterlagen, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, in den Nachbarschaftsbüros ausgelegt", heißt es im Amtsblatt. Das in Dormagen (Unter den Hecken 60-62) ist mo, di, mi, fr von 9 bis 12 Uhr, do von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Internet: http://www.chempark.de/de/antragsunterlagen.html

(ssc)
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