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Dormagen
Bürger haben mehr Mitspracherecht

Dormagen. Mit Foren und Online-Plattform bezieht die Stadt die Dormagener mit ein. Von Carina Wernig

Die Dormagener über Projekte und Pläne der Verwaltung informieren und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Fragen, Sorgen und Wünsche konkret zu äußern, das sind die Ziele der Stadtteilgespräche mit Bürgermeister Erik Lierenfeld. Sie stießen bisher bereits in Stürzelberg (Dezember 2014) und Delhoven (Februar 2015) auf große Resonanz. "Wir haben einige Anregungen mitnehmen können", so lautete Lierenfelds Fazit nach beiden Bürgerforen, mit denen er den Bürgerdialog verstärken will. Am Mittwoch, 22. April, steht das dritte Stadtteilgespräch, dieses Mal ab 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Rheinfeld, an.

Neben den Informationen der Verwaltung können die Bürger die Themen in ihrem Stadtteilgespräch selbst bestimmen: Dazu haben sie im Vorfeld die Möglichkeit, ihre Ideen und Anliegen auf der Online-Beteiligungsplattform der Stadt Dormagen unter beteiligung.dormagen.de anzugeben.

"Erfreulich ist, dass die Bürgerbeteiligung in Dormagen gestiegen ist, was die Bereitschaft der Bürger zur politischen Partizipation in ihrer Stadt zeigt", betont Theresa Steffens, Projektleiterin der "wer denkt was GmbH". Das auf digitale Bürgerbeteiligung spezialisierte Unternehmen - eine Ausgründung der Technischen Universität Darmstadt - hat den Mängelmelder entwickelt, den Dormagen bereits 2011 als bundesweit erste Stadt gestartet und damit den Grundstein für Bürgerbeteiligung gelegt hatte. Der Mängelmelder ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Kommunikationsweg, auf dem die Bürger Mängel im Stadtbild direkt an die zuständige Behörde melden können. Der Mängelmelder erfreut sich großer Beliebtheit und wird rege genutzt, wie auch die Verwaltung bestätigt. Die Meldungen sind per App oder online möglich. Vorteile der Online-Beteiligungsplattform: Die Stadt erweitert die Entscheidungskraft der Bürger und schafft Transparenz bei wichtigen Entscheidungen.

Quelle: NGZ
 
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