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Dormagen
Bürger können das Welcome-Center für Flüchtlinge besichtigen

Dormagen. Die Stadt bietet am 11. August von 17 bis 20 Uhr die Möglichkeit, die neue Einrichtung an der Kieler Straße vor der Eröffnung zu sehen.

Mitte August wird das neue "Welcome-Center" an der Kieler Straße eröffnet. Dort sollen bis zu 150 Flüchtlinge, die in Dormagen ankommen, zunächst untergebracht werden. "Wir wollen die Menschen hier auch kennenlernen, ihre individuelle Situation einschätzen und die ersten Schritte unternehmen, um sie mit der deutschen Sprache sowie dem Alltag und den Werten in unserem Land vertraut zu machen", erläuterte der städtische Erste Beigeordnete Robert Krumbein.

Bevor das Welcome-Center eröffnet wird, bietet die Stadt Dormagen allen interessierten Bürgern die Möglichkeit, die Einrichtung zu besichtigen. Am Donnerstag, 11. August, von 17 bis 20 Uhr stehen die Mitarbeiter im Welcome-Center zur Verfügung, um Besucher durch die Räume zu führen und ihre künftige Arbeit vorzustellen.

"Wir hoffen, dass viele Bürger im Zeichen von Offenheit und Transparenz diese Gelegenheit nutzen", sagt Integrations-Fachbereichsleiter Volker Lewerenz.

Das Welcome-Center befindet sich an der Kieler Straße im Gewerbepark "Top West" direkt gegenüber der Feuerwache. Es besteht aus drei zweigeschossigen Wohngebäuden und einem eingeschossigen Gemeinschaftshaus mit Essens- und Schulungsräumen. Nach der ersten Einführungsphase werden die Flüchtlinge von dort aus auf andere Heime und Wohnungen im Stadtgebiet verteilt. "Die Kennenlernphase gibt uns auch die Möglichkeit, die Flüchtlingsfamilien bedarfsgerechter auf die Unterkünfte zu verteilen, so dass auch für die Kinder Kindergarten- und Schulplätze vorhanden sind", hatte Krumbein bei der Vorstellung des Konzepts der ersten Sammeleinrichtung auf den Bürgerversammlungen erklärt. Dort hatte die Stadt auch versichert, dass bei der Zusammenstellung der Bewohner für die vier weiteren neuen Flüchtlingsunterkünfte in Horrem, Delhoven, Rheinfeld und Nievenheim darauf geachtet werde, dass nicht nur Familien oder nur alleinstehende Männer in den einzelnen Heimen unterkommen.

(cw-)
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