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Dormagen
"Burning Maja" siegt beim Slam

Dormagen. Die Hardrock-Truppe aus der Eifel darf auf der Zonser Freilichtbühne spielen.

Laute Gitarren, rhythmisches Schlagzeug, eingängiger Gesang - so muss ein Rock`n`Roll-Contest aussehen. Bei der zweiten Runde des Slams im "Streetlife" wurde es laut, richtig laut, wie es sich gehört. Vier Bands stellten sich dem Urteil des Publikums, gaben alles und wurden gefeiert. Am Ende setzten sich "Burning Maja", eine Heavy-Hard-Rock-Rock`n`Roll-Formation aus Daun in der Eifel mit 97 Stimmen deutlich durch.

Alex Scheid, Matty Lehnen, Martin Geisen, Mario Löhr und Sascha Rösen können ihr Glück kaum fassen: "Für dieses Event haben wir extra einen Reisebus gemietet, um unsere Leute mitnehmen zu können", erzählen sie. 60 Fans waren ihnen so schon mal sicher - und weniger werden es bei ihrem Auftritt auf der Freilichtbühne in Zons dann auch nicht sein. Einer der Kracher war der Song "Rock`n`Roll City" - der Name war Programm, die Musiker trieben die Temperaturen im ohnehin schon sehr heißen Streetlife locker noch ein paar Grad in die Höhe.

Platz 2 belegte die Hardcore-Combo "STPC" - auf die Frage, was der Name bedeutet, kamen Antworten wie "Stefan, Torben, Peter, Christoph" oder "Super Trooper Power Clowns", die allerdings nicht ernstzunehmen sind - mit ihren Songs über das Leben, die durchaus mal eine sozialkritische Note haben. "Wir hätten uns tierisch gefreut, auf der Freilichtbühne spielen zu können", gaben sie zu, allerdings ohne Enttäuschung. Denn, wie Veranstalter Erik Krüger und Robin Zur verraten, die vier Bands haben sich beim Slam so gut verstanden, dass sie gemeinsam auf Tour gehen wollen. "Genauere Infos haben wir aber noch nicht", so Krüger.

Die Cat Eaters bekamen die drittmeisten Stimmen. Sie boten einen Auszug aus ihrem Repertoire, das von Punk-Rock bis Speed Rock`n`Roll reicht und von Größen wie Motörhead, Turbonegro oder den Ramones beeinflusst wird. "Wir sind zum ersten Mal in der Gegend, hier ist es schick, das Streetlife ist ein schöner Laden", waren sich die Musiker einig - und mit ihrem Liebeslied für Bier sprachen sie an diesem Abend sicher vielen Metal-Begeisterten aus der Seele. Die wenigsten Stimmen gab's für die Gruppe Sprengkopf, deren Mitglieder indes nicht weniger Spaß hatten als die anderen. Sie boten deutschsprachigen Punk-Rock, Düsseldorfer Schule à la Tote Hosen. "Immerhin haben wir unseren Sitz in Düsseldorf", sagte Bassist Julian Schütz. Stücke wie "Soziales Netz" und "Mitten im Leben" heizten somit nicht nur zum Partymachen an, sondern brachten auch Sozialkritik an.

(vest)
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