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Dormagen
CDU-Fraktion setzt auf personelle Kontinuität

Dormagen: CDU-Fraktion setzt auf personelle Kontinuität
FOTO: Berns Lothar
Dormagen. Die erste Sitzung der CDU-Fraktion nach der Sommerpause ist auf den 28. August terminiert - zeitgleich kommen auch die Kollegen des Koalitionspartners SPD zusammen. Bei aller Gemeinsamkeit gibt es an diesem Tag einen Unterschied: Die CDU setzt auf personelle Kontinuität, "Veränderungen wird es bei uns keine geben, davon haben wir genug gehabt", sagt Vorsitzender Kai Weber.

Das bedeutet, dass die Ratsmannschaft in unveränderter Besetzung die Arbeit so bis 2020 fortsetzt. Gleiches gilt auch für den Fraktionsvorstand. Weil Vorsitzender Weber erst im Sommer vergangenen Jahres neu gewählt worden ist, besteht auch jetzt - zur Halbzeit der Wahlperiode - kein Anlass für eine Wahl. Weber hatte im vergangenen Jahr die Nachfolge von André Heryschek angetreten, der nach Querelen und Unstimmigkeiten in Partei und Fraktion von diesem Amt und auch als Kandidat für die Landtagswahl zurückgetreten war. Die Auswirkungen waren bis in den Stadtverband spürbar, wo erst vor wenigen Wochen mit Ludwig Dickers als Vorsitzender und René Schneider als neuer Stellvertreter ein neuer Vorstand geformt wurde. Mit Alana Voigt und Sabine Prosch sind bereits zwei Neue in die Ratsfraktion gerutscht. Wenn die Fraktion sich trifft, gibt es keine Unterscheidung mehr in "große" und "kleine" Fraktion: "Das haben wir abgeschafft", sagt Weber, "weil wir sonst das gleiche Thema zwei Mal diskutieren."

Im Fokus hat Weber zum einen die Bundestagswahl und zum anderen die Haushaltsberatungen. "Die werden angesichts der Unwägbarkeiten der Schlüsselzuweisungen und der Kosten im Kita- und OGS-Bereich sehr interessant." Im Wahlkampf für Hermann Gröhe sollen vor allem die Wähler mobilisiert werden. "Trotz guter Umfragewerte ist die Wahl längst nicht gewonnen."

(schum)
 
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