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Dormagen
Club "Boogie am Freitag" sucht neue Mitglieder

Dormagen. Sie treten ehrenamtlich auf, im Radio- und Phono-Museum und auch immer wieder in den Dormagener Alloheim-Seniorenresidenzen - der Club "Boogie am Freitag". Und weil sie noch weitere Mitglieder suchen, die Spaß daran haben, sich zu flotter Musik der fünfziger Jahre ebenso flott zu bewegen und entsprechend zu (ver)kleiden, bietet der Club heute Abend von 19 bis 21 Uhr eine kostenlose Schnupperstunde an, und zwar im Alloheim an der Virchowstraße 2. Wer dabei sein und einmal ausprobieren möchte, ob ihm der Tanz gefällt, sollte sich unter manfred@mumkehl oder volkmar@grammofon.de anmelden.

Boogie Woogie sei nicht schwer zu erlernen, meint Manfred Mumkehl, und es fördere die gute Laune und natürlich die Beweglichkeit. Der Name "Boogie Woogie" bezeichnet ursprünglich eine Klaviermusik mit stark rollenden Bassläufen. In den dreißiger Jahren entwickelte sich der Tanz aus dem Jitterburg und dem Lindy Hop. Die Jugend dieser Zeit empfand den Tanz als ein Zeichen des Protests gegen das System. 1933 wurde er verboten und nur noch heimlich in Hinterzimmern gespielt. Aus ihm entwickelten sich übrigens weitere Tänze, die längst Turnierstatus haben, so der Jive und der Rock'n'Roll. Akrobatisch wird es beim Schnuppertraining heute nicht, schweißtreibend schon eher. Beim Boogie Woogie gibt es keine Choreographie. Im Vordergrund steht der Spaß.

Quelle: NGZ
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