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Dormagen
Covestro gestaltet Autos der Zukunft mit

Dormagen: Covestro gestaltet Autos der Zukunft mit
Leuchtflächen mit integrierten Scheinwerfern und Heckleuchten: Covestro und Hella haben dazu mit holografischen Folien ein Konzept entwickelt. FOTO: Covestro
Dormagen. Das Unternehmen präsentiert sein innovatives Konzept dazu im Oktober auf der Kunststoffmesse. Von Stefan Schneider

Wenn vom 19. bis 25. Oktober in Düsseldorf die weltweit größte Kunststoffmesse stattfindet, wird Dormagen dort nicht mehr durch Bayer MaterialScience (BMS), sondern durch dessen Nachfolger Covestro vertreten sein. Und der Polymer-Hersteller mit einem Jahresumsatz von 12,1 Milliarden Euro (Unternehmensangabe für 2015) will dort mit einer Reihe von Neuerungen auftrumpfen.

Dazu gehört ein neues Konzept für die optische Gestaltung von Elektroautos, das in Zusammenarbeit mit Designstudenten und Partner aus der Autoindustrie entstanden sei, berichtet Covestro-Sprecher Frank Rothbarth. Gezeigt werden soll ein Fahrzeug mit einer Front ohne sichtbare Fugen, einer Beleuchtung in Holografie-Technologie (Verfahren, das den Wellencharakter des Lichts nutzt), Rundum-Scheiben aus transparentem Polycarbonat sowie nachhaltiger Lackierung und nachhaltigen Klebstoffen. "Damit unterstützen wir den Ausbau der Elektromobilität, die einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird", sagt Projektleiter Jochen Hardt.

Auf seiner Internetseite zeigt Covestro bereits, wie Autodesign der Zukunft aussehen könnte: Licht und Lichtwirkung werden zu Stylingelementen. Auf der Kunststoffmesse präsentiert das Unternehmen eine Karosse mit leuchtenden Flächen und darin integrierten Scheinwerfern und Heckleuchten auf der Basis von holografischen Folien - eine Idee, die Covestro-Fachleute mit dem Autozulieferer Hella entwickelt haben. Fronten und Hecks von Autos lassen sich so ganz neu gestalten; die homogene Integration von Sensoren, Antennen und anderem gehören ebenfalls dazu. Insbesondere die Holografie dürfte sich als eine Top-Technologie für die künftige Autobeleuchtung erweisen, glaubt man bei Covestro.

Ein weiterer Trend seien fugenlose Oberflächen. Dabei gehe es auch ums Energiesparen: Je weniger Luftwiderstand ein Fahrzeug bietet, desto geringer der Energieverbrauch oder - bei Elektroautos - desto größer die Reichweite. Um dies zu unterstützen, hat Covestro sein Konzeptauto noch mit weiteren Bauteilen zur Verbesserung der Aerodynamik ausgestattet.

Und: Die Polycarbonat-Rundum-Verscheibung verbessert die Sicht - laut Covestro gibt es damit nahezu keinen "toten Winkel" mehr.

Quelle: NGZ
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