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Dormagen
Covestro nimmt neue Folienproduktion in Betrieb

Dormagen. Der Zeitplan ist aufgegangen: Wie schon zum Jahresbeginn prognostiziert, hat der Bayer MaterialScience-Nachfolger Covestro im dritten Quartal 2017 seine neue Produktionsanlage für hochwertige, mehrschichtige Flachfolien in Betrieb genommen. Das teilte das Unternehmen gestern mit. Von Stefan Schneider

Rund 20 Millionen Euro investiert Covestro für die Herstellung der Folien, die zum Beispiel in Ausweisen verwendet werden, um Sicherheitsmerkmale einzubetten und bestmöglichen Schutz vor Fälschung zu gewährleisten. Auch im Innenraum von Autos, in Displays und in medizinischen Geräten werden die Spezialfolien benötigt. Sie werden nicht nur in Deutschland und Europa, sondern global vermarktet.

"Mit der Investition bauen wir unser Foliengeschäft deutlich aus und stärken Dormagen als Kompetenzzentrum für hochwertige Folien", sagt Klaus Schäfer, Vorstand für Produktion und Technik bei Covestro. Nina Schmarander, globale Leiterin des Geschäfts mit Spezialfolien bei Covestro, begrüßt die neue "Coextrusionsanlage", so der Fachbegriff, als Chance, Kundenwünsche künftig noch flexibler und schneller umsetzen zu können: "Damit erfüllen wir die steigende Nachfrage nach hochwertigen Flachfolien und richten uns noch stärker als bisher auf Markttrends aus. Zugleich erweitern wir unser Angebot an maßgeschneiderten Produkten." Angenehmer Nebeneffekt: Im Chempark Dormagen entstehen dank der neuen Anlage 15 neue Arbeitsplätze.

Covestro in Dormagen ist auf Polycarbonat-Flachfolien spezialisiert. Es verfügt nicht nur über die Produktionsanlagen und ein Technikum für die Folienverarbeitung, sondern auch über einen Showroom und zwei Forschungslabore.

Quelle: NGZ
 
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