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Dormagen
Currenta nimmt neue Dampfversorgung in Betrieb

Dormagen: Currenta nimmt neue Dampfversorgung in Betrieb
40 Meter hoch sind die Kamine der Kesselanlage. FOTO: Currenta
Dormagen. Zehn Flammrohrkessel, jeder mehr als 100 Tonnen schwer, und darüber die drei 40 Meter hohen Schornsteine: Das sind die beeindruckend großen Anlagenteile, die nach Unternehmensangaben zukünftig maßgeblich zur sicheren, modernen und ressourcenschonenden Dampfversorgung des Chemparks Dormagen beitragen werden. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung der Anlage sei jetzt erreicht worden, berichtet der Dormagener Chempark-Betreiber Currenta. Denn am Montag begann die sogenannte warme Inbetriebsetzung.

Bei diesem Prozess werden die Brenner in den Kesseln gezündet und alle Rohrleitungen ausgeblasen. Dieser Reinigungsvorgang werde rund fünf Wochen dauern und sei ein üblicher Anlagentest, bevor die Dampfproduktion aufgenommen werden kann, informiert Currenta-Sprecher Mauritz Faenger-Montag. Bereits seit zwei Jahren arbeiten die Energie-Experten von Currenta an diesem wichtigen Projekt, in das nach Unternehmensangaben ein zweistelliger Millionen-Euro-Betrag investiert wird. Das Ausblasen ist möglicherweise sogar - obwohl die Anlage im Herzen des Chempark steht - von außen wahrnehmbar. Denn dabei wird auch Eisenoxid, also kleine Rostablagerungen, die sich in der Bauphase gebildet haben, aus den Rohren der Kessel gepustet. Diese Partikel können das Ausblasen als leicht braun gefärbte Wolke sichtbar machen. Eine Gefährdung für Mensch und Umwelt geht davon nicht aus, betonen die Verantwortlichen aus dem Chempark Dormagen.

Die Kamine am Kesselhaus waren im vergangenen Frühjahr errichtet worden.

Quelle: NGZ
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