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Dormagen
Das neue Horremer Königspaar hat vor acht Jahren schon mal regiert

Dormagen. Sie sind "Wiederholungstäter": Wenn am Freitagabend Brudermeister Manfred Klein die sehr emotionale Krönung auf der Domplatte vor der Horremer Pfarrkirche Zur Heiligen Familie beendet hat, sind Manfred Hoffmann und Sabine Paul das neue Königspaar der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Horrem. Und das nicht zum ersten Mal: 2009 waren sie bereits die Horremer Regenten. "Das zeigt, dass die Begegnungen und Erfahrungen als Horremer König so viel Freude machten, dass wir sie gern wiederholen", so Manfred II., dem bereits vor acht Jahren klar war, dass er die Herzensangelegenheit, Horremer Schützenkönig zu sein, nicht auf das eine Mal "beschränken" wollte. Denn als Gastwirt im "Lindenhof" und durch eine Verletzung seiner Königin Sabine konnten sie bei der Premiere nicht an allem teilnehmen. Jetzt als Rentner war das für ihn besser.

Zum Beginn des 97. Schützenfestes der Bruderschaft am Freitag endet das Regierungsjahr der ersten Schützenkönigin im ganzen Stadtgebiet, die den Königsvogel selbst "erlegt" hatte: "Sabine I. Janning, die uns mit Ihrem Gatten Thorsten ein fantastisches Jahr bereitet hat, muss das Königssilber abgeben", so Brudermeister Manfred Klein.

Passend zum Jubiläum "100 Jahre Bayerwerk in Dormagen" ist der Leiter des "Nachbarschaftsbüros Chempunkt", Jobst Wierich, Schirmherr des Horremer Schützenfestes. "Denn mit Bayer wuchs auch Horrem. Grund genug, ausgiebig zu feiern", weist Brudermeister Manfred Klein auf das verlängerte Fest hin: Wie immer, wenn der Festtermin direkt nach Christi Himmelfahrt liegt, feiern die Horremer Schützen bereits am Donnerstag mit einem Vatertags-Biwak ab 11 Uhr im Festzelt.

Das Fest hält viele Gelegenheiten zum ausgelassenen Feiern bereit, auch die Kirmes sorgt für Spaß. Natürlich ist die Krönung ab 18.30 Uhr am 26. Mai ein Höhepunkt des ersten Festtags, auch das Höhenfeuerwerk (ab 22.30 Uhr) ist ein Hingucker. Am Samstagabend tritt die Stimmungsband "Altreucher" im Zelt auf. An allen Tagen ist der Eintritt im Festzelt frei. "Ein neu gestalteter Raucherbereich vor dem Zelt soll für mehr Miteinander sorgen, im Zelt kann es dafür rauchfrei bleiben", sagt Schriftführer Otto Müller.

(cw-)
 
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