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Dormagen
Das zweite Knechtsteden-Schild soll Mitte Juni aufgestellt sein

Dormagen: Das zweite Knechtsteden-Schild soll Mitte Juni aufgestellt sein
Noch hat dieses Schild an der A 57 keinen "Partner" in der anderen Fahrtrichtung - das soll sich ab Mitte Juni geändert haben. FOTO: Schenk
Dormagen. Eine "unendliche Geschichte" nähert sich ihrem glücklichen Ende: Das zweite touristische braun-weiße Hinweisschild an der Autobahn 57, mit dem Fahrzeuginsassen auf das Kloster Knechtsteden hingewiesen werden - soll Mitte Juni aufgestellt sein. "Dann sind wir endlich komplett und freuen uns über insgesamt vier Schilder, die auf unsere touristischen Highlights Zons und Knechtsteden hinweisen", sagt Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Dormagen (SWD), die das von der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD) übernommene Projekt nun betreut. Rund 70.000 Fahrzeuge nutzen die A 57 in diesem Bereich. Damit ist Dormagen eine der wenigen Städte, die - nach Zons seit 2003 - zwei Motive für diese Tafeln haben.

Vor sieben Wochen wurde das Schild in Richtung Neuss bei Kilometer 102,6 aufgestellt. "Die zweite Stelle ist durch den abschüssigen Hang am Randstreifen komplizierter", weist Bison darauf hin, dass kurz vor der Ausfahrt Dormagen in Richtung Köln erst noch ein Fundament gelegt werden muss. "Die Fundament-Arbeiten sollen vom 5. bis 9. Juni erledigt werden, so dass nach einer Aushärtezeit von einer Woche das Schild hoffentlich bis zum 16. Juni aufgestellt ist", so Michael Bison.

Nachdem im ersten Anlauf das Klostergelände der Bezirksregierung als nicht hinweiswürdig erschienen war, hatte der damalige Stadtmarketingleiter Guido Schenk mit der Verwaltung um Harald Schlimgen von der städtischen Öffentlichkeitsarbeit und dem Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden die erneute Bewerbung um das Hinweisschild auf Knechtsteden vorangetrieben.

Daraufhin hatte der Förderverein um den Vorsitzenden Hermann-Josef Lenz und Vorstandsmitglied Stephan Großsteinbeck 2015 eine 18-seitige Erklärung zusammengestellt, die die übergeordnete Bedeutung des Klostergeländes und seiner zahlreichen Nutzer hervorhob. Uwe Goedecke von Coma Media erstellte die Grafik. Bürgermeister Erik Lierenfeld konnte beim Neujahrsempfang 2016 die Aufstell-Erlaubnis verkünden. Nach der Spendensammlung des Fördervereins mit Hilfe der Stadt, bei der in wenigen Monaten die erforderlichen knapp 19.000 Euro für Herstellung, Aufstellen und Wartung zusammenkamen, mussten die Knechtsteden-Freunde bis jetzt auf die Aufstellung warten.

(cw-)
 
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