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Dormagen
"Dat kölsche Hätz" verkauft für krebskranke Kinder

Dormagen. Es ist ein kleines Jubiläum: Zum zehnten Mal organisiert die Initiative "Dat kölsche Hätz", die auch in anderen Städten aktiv ist, eine Kindersachenbörse in Dormagen, bei der rund 30 Prozent des Verkaufserlöses an den Förderverein krebskranker Kinder Köln fließen. Bei den Verkäufern bleibt der Rest der Einnahmen. Verkauft werden am nächsten Sonntag, 19. November, von 11 bis 14.30 Uhr in der Kulturhalle (Langemarkstraße 1) Kleidung in den Größen 50 bis 164, Spielzeug, Kindersitze und Fahrräder. Sogar Schwangerschaftsmode wird angeboten.

"Dat kölsche Hätz" wurde im Jahr 2000 von Robert Greven gegründet, einem Vater, dessen Kind ebenfalls an Krebs erkrankt war. Das Engagement hat sich seitdem stark ausgeweitet, viele ehrenamtliche Helfer unterstützen die Initiative. In Dormagen zählt Katrin Bachmann zu den treibenden Kräften; sie gehört dem Freundeskreis "Dat kölsche Hätz" seit 2008 an. Bei den bisherigen neun Kindersachenbörsen allein in der Chemiestadt seien insgesamt mehr als 20.000 Euro zusammen gekommen, teilt Bachmann mit. Beim Förderverein krebskranker Kinder Köln gingen in den vergangenen 17 Jahren durch diverse Aktionen und Spenden sogar rund drei Millionen Euro ein. Mit dem Geld wird u.a. das Elternhaus an der Uniklinik Köln finanziert. Eltern krebskranker Kinder können so während der Behandlung in der Nähe ihrer Söhne und Töchter sein.

(ssc)
 
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