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Dormagen
Der Rheindamm-Radweg ist voller Schlaglöcher

Dormagen. Fußgänger sind dort nach wie vor anzutreffen, Radler sind bei dem tristen November-Wetter der vergangenen Tage am Rheindamm und in seiner Umgebung nur ganz vereinzelt auszumachen. Was allerdings nicht besonders verwunderlich ist, denn auf manchen Wegen dort macht das Radeln in ihrer durch das Regenwetter zusätzlich verschlechterten Verfassung nun wirklich keinen Spaß. Schlagloch auf Schlagloch weist etwa der in Richtung Zons führende Weg an der Zufahrt zum Rheindamm an der Piwipp auf. Für Radfahrer selbst bei trockenem Wetter kaum befahrbar ist der hinter dem Landgasthaus Piwipp direkt am Rheinufer liegende Weg, der zum dortigen Naturschutzgebiet gehört. Doch nicht zuletzt auf den Wegen, die neben Radfahrern auch die Landwirtschaft nutzen darf, ist die Situation angesichts wassergefüllter Schlaglöcher und starker Unebenheiten des Bodens oft nicht viel anders.

Beredte Klage führte NGZ-Leser Bernd Möll kürzlich mit Blick auf den Zustand des zum Rheindamm in Richtung Zons führenden Radwegs. Wochenlang, so der Rheinfelder, habe das Grünzeug dort nur so gewuchert: Der Weg sei in Teilen so überwachsen, dass sich seine Breite von drei auf einen Meter verringert habe. Allein schon in die Zufahrt zur Piwipp rage das Laubwerk gut einen Meter, die Strecke sei nur in einer Richtung befahrbar, kritisierte der engagierte Rheinfelder, der an die Verkehrssicherungspflicht der Stadt für derartige potenzielle Gefährdungsquellen erinnert hatte.

Die Stadt hat diese Pflicht inzwischen anscheinend wahrgenommen - an der Einfahrt in den Weg liegt jedenfalls inzwischen säuberlich aufgestapelt entferntes Laubwerk samt kleinerer Bäumchen.

(S.M.)
 
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