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Dormagen
Die große Schau der "fliegenden" Hunde

Dormagen: Die große Schau der "fliegenden" Hunde
Akrobatisch: Beim Hunde-Frisbee kommt es vor allem darauf an, dass Mensch und Hund ein gutes Team bilden - wie hier Caroline und "Ice". FOTO: Anja Tinter
Dormagen. Zum fünften Mal fand in Hackenbroich ein Turnier der Wettbewerbsserie um die Deutsche Dog-Frisbee-Meisterschaft statt. Von Stefan Schneider

Auf der Sportanlage in Hackenbroich ging's am Wochenende rund - obwohl die Amateurfußballer den Meisterschaftsbetrieb noch gar nicht wieder aufgenommen haben. Dafür, dass trotzdem Trubel herrschte, sorgte zuvorderst das Ehepaar Frank und Sandra Funke aus Grevenbroich. Zum fünften Mal richteten die Funkes eine Veranstaltung der vierteiligen Turnierserie im Hunde-Frisbee in Hackenbroich aus, bei der der Deutsche Meister ermittelt wird. Seit dem Wochenende steht fest: Deutscher Meister 2017 ist der Leipziger Thomas Fischer mit seinem Hund Bolle geworden.

Die Wettbewerbe für Hund und Herrchen bzw. Frauchen lockten - bei freiem Eintritt - auch diesmal wieder hunderte Besucher auf die Anlage. Bei den Aktiven waren mehr als 170 Teilnehmer nach Dormagen gekommen, um sich in verschiedenen Disziplinen mit anderen Hundehaltern und deren Vierbeinern zu messen. Für die Zuschauer besonders spektakulär ist die Disziplin "Toss&Fetch" (Werfen und Holen). Dabei wird nur mit einer Frisbeescheibe gespielt. Das Team aus Mensch und Hund muss versuchen, zweimal innerhalb von 90 Sekunden möglichst viele Punkte zu sammeln. Dafür muss der Hund die Scheibe auf einem in verschiedene Wertungszonen eingeteilten Spielfeld fangen. Je weiter der Wurf, desto höher die Bewertung.

Ein männlicher Teilnehmer habe die Frisbee-Scheibe mehr als 80 Meter weit geschleudert, berichtet Frank Funke. Seine 14-jährige Tochter Alina ist allerdings ganz offenkundig auch ein großes Wurftalent. Vor gut einer Woche hatte sie in Belgien mit 52,79 Metern einen neuen Weitwurf-Rekord im Frauenfeld aufgestellt, den sie jetzt mit gut 64 Metern deutlich toppte. Erfolgreicher Partner an ihrer Seite: der Australian Kelpie/Border Collie-Mix Spike.

Weitere Disziplinen bei der Meisterschaft im Hunde-Frisbee sind zum Beispiel Freestyle und "Time Trail Battle". Beim "Time Trail Battle" treten zwei Hund-Mensch-Duos zeitgleich mit jeweils einer Frisbeescheibe auf parallel liegenden Spielfeldern an. Ziel ist es, zwei vom Hund gefangene Würfe hinter einer 20 Meter-Linie zu erzielen. Gewinner ist das Team, bei dem der Hund nach erfolgreichem Fang der zweiten Scheibe als Erster die Ziellinie überquert. Da waren Action und Spannung garantiert.

Neben 28 Ausstellern, die zum Wettbewerb passende Produkte präsentierten, bot der Haupt-Wettkampfrichter und ehemalige Freestyle-Weltmeister Matteo Gaddoni gegen Spenden am Tag vor dem Turnier ein Wurfseminar an. 14 Teilnehmer machten mit; das gespendete Geld - 205 Euro - ging ans Tierheim in Hackenbroich.

Quelle: NGZ
 
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