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Dormagen
DLRG muss nach zehn Jahren die Mitgliedsbeiträge erhöhen

Dormagen. Das vergangene Jahr war für die Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Dormagen ein recht turbulentes. Wenn sie sich am Freitag, 25. April, um 17 Uhr zu ihrer Tagung in der Kulturhalle an der Langemarkstraße treffen, wird sicher auch das zur Sprache kommen. Von Anneli Goebels

Doch für die Rettungsschwimmer nicht so erfreulich wird die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sein. "Sicher zehn Jahre haben wir an den Beträgen nichts geändert", sagt Jörg Dittmar, Sprecher der DLRG. Dagegen steigen die Unkosten der Gesellschaft, beispielsweise für Material, beständig. "Ich denke aber, dass unsere Erhöhung moderat ist", so Dittmar weiter. Sie wird voraussichtlich zehn Prozent betragen. Heißt konkret: Ein Erwachsener, der zurzeit 60 Euro pro Jahr bezahlen muss, wird dann 66 ausgeben müssen.

Zufrieden äußert sich Jörg Dittmar über die Schwimmausbildung im Nievenheimer Hallenbad. Dorthin hatte die DLRG nach der Schließung des Hallenbades an der Robert-Koch-Straße umziehen müssen. "Die Trainingszeiten von 17 bis 21 Uhr sind weiterhin gut besucht", sagt er. Die Angebote allerdings, die freitags und samstags im Hallenbad Dormagen stattgefunden hatten, müssen zurzeit ausfallen. Dabei handelt es sich um das Herz-Kreislauf-Training und das freie Schwimmen für die Mitarbeiter.

Auf der Suche nach neuen Büro- und Schulungsräumen - denn auch die waren im Hallenbad - wurde die Gesellschaft im Kulturhaus-Areal fündig. "Die Räume haben wir von der Stadt gemietet", sagt Dittmar. Allerdings sei der Schulungsraum sehr klein. "Mehr als sechs oder sieben Leute können da nicht unterkommen", so der DLRG-Sprecher. "Für Schulungen mit mehr Teilnehmern müssen wir dann von Fall zu Fall größere Räume anmieten."

Nach wie vor ein großer Traum der DLRG sei, einmal alle Einsatzfahrzeuge sowie Geschäftsstelle und Gruppenräume unter einem Dach zu haben, sagt Dittmar. Zurzeit gibt es gleich mehrere Stellen, an denen die Ausrüstung gelagert werde: eine Doppelgarage in Stürzelberg, in Neuss und bei einem Bauern.

Quelle: NGZ
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