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Dormagen
DLRG zeichnet Gösch mit "Gold" aus

Dormagen. Die Lebensretter der DLRG in Dormagen haben eine positive Bilanz gezogen: über 7000 Stunden ehrenamtliche Arbeit, Abnahme von 142 Schwimmprüfungen, davon alleine 34 Rettungsschwimmer und zwölf Mal nach Alarmierungen der Feuerwehr im Einsatz. Diese Zahlen nannte Ortsgruppenleiter Carsten Gösch bei der Mitgliederversammlung in den Räumen des Löschzuges Zons. Für Gösch war es ein besonders schöner Abend: Für seine langjährigen Verdienste und sein besonderes Engagement in der Ortsgruppe wurde er mit dem Verdienstabzeichen in Gold ausgezeichnet.

Aber es kam nicht nur Positives zur Sprache. In 2017 waren eine ganze Reihe von Schulungen und Ausbildungen in allen Fachbereichen geplant. "Viele dieser Schulungen kamen leider nicht zustande", so Gösch. "Die Gründe sind vielfältig. Es fehlen Räumlichkeiten, aber auch Ausbilder. Wir wollen daraus Schlüsse ziehen, damit wir uns bei diesem Thema künftig besser aufstellen." Auch das Projekt "Neubau" wurde vorangetrieben. Hierzu hatte die DLRG Dormagen das Glück, dass die Hochschule Düsseldorf den geplanten Neubau als Architekturprojekt aufgenommen hat und 14 Studenten entsprechende Machbarkeits- und Designstudien entwickelten. Die DLRG Dormagen wird diese Entwürfe ausstellen und durch einen Jury bewerten lassen.

Für das Jahr 2018 stehen einige Projekte auf dem Programm. Zum einen wird die Zugangskontrolle für die Trainingsstunden im Hallenbad Dormagen verbessert, zum anderen werden die Mitarbeiter weiterhin aus- und fortgebildet. Auch an dem Projekt "Neubau" wird weiter gearbeitet, um den Dormagener Wasserrettern schnellstmöglich eine neue und zentrale Unterkunft mit Schulungsräumen, Platz für Fahrzeuge und Material und Büros zu bieten.

Anschaffungen stehen ebenfalls auf dem Plan. Im Einsatzbereich soll in diesem Jahr Sonartechnik für die Unterwassersuche angeschafft werden. Dies war bereits für das vergangene Jahr geplant, wurde jedoch auf 2018 verschoben. "Und ein neues, kleines und äußerst wendiges Boot soll angeschafft werden", sagt Gösch. Dies soll im Wasserrettungsdienst am Straberg-/Nievenheimer See eingesetzt werden, aber auch bei Einsätzen auf dem Rhein oder auf den vielen Seen im Stadt- und Kreisgebiet zu Wasser gelassen werden.

(schum)
 
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