| 13.56 Uhr

Einsatz am Rheinufer Dormagen
Retter suchen Ertrinkenden – der sitzt am Ufer und schaut zu

Dormagen: Hubschrauber sucht vermeintlich ertrunkenen
Insgesamt zwei Hubschauber waren im Einsatz, um den Mann im Rhein zu suchen. FOTO: Patrick Schüller
Dormagen. Ein 48 Jahre alter Mann aus Düsseldorf hat am späten Mittwochnachmittag Polizei und Rettungskräfte in Atem gehalten. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie der Mann im Rhein schwamm, untertauchte und nicht wieder zu sehen war. Später wurde der Mann wohlbehalten am Zonser Rheinufer entdeckt.

Nach Darstellung der Feuerwehr war der Düsseldorfer in Höhe der Freilichtbühne Zons in den Rhein gesprungen, um sich abzukühlen. Dabei unternahm er offenbar auch Tauchversuche. Diese Situation erlebte der Spaziergänger, sah den Mann plötzlich nicht mehr.

Nach mehreren Minuten alarmierte der Zeuge schließlich die Feuerwehr, die gegen 16.45 Uhr ausrückte. Mit einem großen Aufgebot suchten die Einsatzkräfte zwei Stunden lang nach dem vermeintlich Ertrinkenden. Dabei kamen zwei Hubschrauber und fünf Boote auf dem Wasser zum Einsatz. Beteiligt waren die DLRG, dazu die Feuerwehren aus Dormagen, Monheim und Neuss, sowie vier Löschzüge der Feuerwehr Dormagen. Zunächst alles vergleich.

Doch bei ihrer Suche entdeckten die Helfer schließlich am Ufer zwei Personen, die dort saßen. Beim näheren Hinsehen wurde deutlich, dass der gesuchte Schwimmer dabei war, was auch von dem Zeugen bestätigt wurde.

Die Begleiterin des 48-Jährigen war den Rettungskräften zu Folge alkoholisiert und musste ärztlich versorgt werden. Der Mann hatte den Einsatz gesehen, aber offenbar nicht gewusst, dass das Großaufgebot an Helfern ihm galt. Gegen 19 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. "Wir sind froh, dass es so glimpflich ausgegangen ist", sagte ein Stadtsprecher.

(schum)
 
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