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Dormagen
Radarblitzer wird erst Mitte Dezember aufgestellt

Dormagen. Im Juni hatte es noch zuversichtlich geheißen: In drei Monaten kommt der "Blitzer". Aber auch zwei Monate nach diesem anvisierten Aufstellungstermin für das Geschwindigkeitsmessgerät an der Landstraße 380 ist das Projekt noch nicht umgesetzt. Im Gegenteil: "Mitte Dezember" nennt Stadtsprecher Swen Möser als (nächsten) Termin. Woran die Verzögerung liegt? Nach Angaben der Stadt bereitet die Abstimmung mit Straßen NRW Probleme.

Der Landesbetrieb ist die Genehmigungsbehörde, das heißt, die Stadt hat die gute Absicht, die unfallträchtigste Kreuzung im Rhein-Kreis Neuss zu entschärfen, dort vorzulegen und absegnen zu lassen. Die Stadt wiederum muss die notwendigen Arbeiten ausschreiben, wie zum Beispiel die Anlage eines Fundaments für den gemieteten, etwa 60.000 Euro teuren "Blitzer". Auch muss von der Ampelanlage Strom abgezweigt werden. Die Position dürfte relativ unumstritten sein - das Messgerät wird am Rand der L 380 in großer Nähe zur Kreuzung aufgestellt, damit die Autofahrer in deutlich geringerem Tempo als bislang darauf zufahren. Der Blitzer soll die Situation entschärfen, ehe ab 2019 der Kreuzungsbereich großflächig umgebaut wird und beispielsweise alle Linksabbieger eigene Fahrspuren erhalten.

Die Polizei hat in den vergangenen knapp dreieinhalb Jahren 34 Unfälle dort aufgenommen, bei denen 45 Menschen leicht und vier schwer verletzt wurden. Etliche Tempoverstöße registrierte auch ein temporärer Starenkasten.

(schum)
 
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