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Dormagen
Dormagen schneidet im Gebührenvergleich gut ab

Dormagen. Bei den Gebühren für Abfall und Abwasser liegt die Stadt Dormagen weiterhin deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Dies ergab der jährliche Gebührenvergleich des Bundes der Steuerzahler (BdSt). So kann Dormagen bei der Müllabfuhr mit einem Differenzbetrag von fast 90 Euro im Jahr punkten.

Ein Vier-Personen-Musterhaushalt mit 120-Liter-Restmüllgefäß und ebenso großer Biotonne zahlt bei 14-tägiger Leerung in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 267 Euro. In Dormagen sind es mit 177,38 Euro deutlich weniger. Damit gehört die Stadt auch im Rhein-Kreis Neuss zu den preiswertesten Kommunen hinter Meerbusch und Kaarst. Im Landesvergleich ist Münster nach Angaben des Steuerzahlerbundes mit 564 Euro die teuerste Kommune, während Emsdetten mit 128 Euro die niedrigsten Gebühren erhebt.

Auch bei den Abwassergebühren schneidet Dormagen in diesem Jahr erneut gut ab. Hier hat der BdSt für einen Vier-Personen-Haushalt mit 200 Kubikmeter Frischwasserverbrauch und 130 Quadratmeter befestigter Fläche einen landesweiten Durchschnittswert von 722,07 Euro ermittelt. In Dormagen sind es 547,50 Euro. Hinter Kaarst ist Dormagen die zweitgünstigste Kommune im Rhein-Kreis Neuss. Landesweit schwanken die Gebühren zwischen 1302,52 Euro in Neunkirchen-Seelscheid und 246,50 Euro in Reken. Nachbar Rommerskirchen übrigens gehört mit 1003 Euro zu den teuren Kommunen in Nordrhein-Westfalen.

"Die Übersicht des Bundes der Steuerzahler zeigt, dass die Bürger in unserer Stadt von vergleichsweise günstigen Gebühren profitieren. Daran werden wir auch in Zukunft weiterarbeiten", sagt Stadtkämmerin Tanja Gaspers.

(schum)
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