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Dormagen
Duschen in Zonser Halle nach Legionellenbefall wieder frei

Dormagen. Was sich Ende der vergangenen Woche bereits abgezeichnet hatte, ist nun auch offiziell bestätigt: Das Problem mit gesundheitsgefährdenden Legionellen im Wasser verschiedener Gebäude, das den städtischen Eigenbetrieb seit einigen Wochen beschäftigt hatte, ist gelöst. Mit Einschränkungen: An drei der insgesamt acht betroffenen Einrichtungen muss nachgearbeitet werden. Das teilte Eigenbetriebsleiter Uwe Scheler jetzt mit, nachdem die Ergebnisse der sogenannten Nachbeprobungen des Wassers vorgelegt worden sind.

Grünes Licht gebe es für die Turnhalle der Friedrich-von-Saarwerden-Grundschule in Zons, berichtete Scheler am Mittwochabend in der Sitzung des Betriebsausschusses Eigenbetrieb. Die Halle war als einzige Einrichtung vorsorglich gesperrt worden, weil die Werte dort als vergleichsweise kritisch eingestuft worden waren. In den Hallen an fünf anderen Schulen und zwei Kindergärten mit geringfügigen Auffälligkeiten hatte die Stadt auf Sperrungen verzichtet, aber Hinweisschilder angebracht.

Nicht mehr nötig sind diese an der Christoph-Rensing-Schule in Horrem, der Regenbogenschule in Rheinfeld sowie am Heilpädagogischen Kindergarten in Nievenheim und am Kindergarten Gabrielstraße in Delrath. In der Lehrerdusche der Dreifachturnhalle an der Gesamtschule waren die Werte auch bei der Nachkontrolle noch leicht überschritten, dort muss die Warmwasseranlage nach Maßgabe des Gesundheitsamtes erneut durchgespült werden. In den Hallen der Friedensschule Gohr und der Grundschule Burg in Hackenbroich wird ein Sachverständiger eingeschaltet und eine Gefährdungsanalyse erarbeitet.

(ssc)
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