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Dormagen
Eine höhere Bühne sorgt für bessere Sicht im Kammertheater

Dormagen. Während andere bei der Hitze in den vergangenen Tagen Abkühlung suchten, rann bei den Betreibern des Kammertheaters Dormagen der Schweiß: Tom Müller und Sabine Misiorny nutzen die Sommerpause in ihrem Theater im alten Kino am Niederfeld, um einige Verschönerungs- und Verbesserungsarbeiten zu erledigen. Von Carina Wernig

Das größte Projekt ist die Erhöhung der Spielfläche: "Wir wollen unseren Zuschauern mit einer knapp 20 Zentimeter höheren Bühne eine bessere Sicht bieten", erklärt Müller. Dazu wurde am Dienstag Holz geliefert. "Leider in einem 40-Tonner, der keine Chance hatte, an der Ostpreußenallee das Holz abzuladen", beschreibt Tom Müller. Und so half Manfred Fiedler aus und ließ die Tonne Material an seinem Reinigungs-Unternehmen an der Emdener Straße anliefern. Fiedler ist Chef der "Ückerather Schwaadlappe", mit denen das Kammertheater die Komödie "Die jecken Wiever von Ückerath" inszeniert - das nächste Mal am 5. August auf der Zonser Freilichtbühne. "Mit seiner Tochter hat uns Manni Fiedler auch noch beim Weiter-Transport geholfen", bedankt sich Müller, der nach dem schweißtreibenden Bretter-Tragen in den Keller "fix und fertig" war.

Aber nun sollen in den nächsten Tagen die Aufbauarbeiten beginnen. "Wir freuen uns sehr darauf, nun Zeit dafür zu haben, die Bühne nach unseren Vorstellungen zu gestalten", erklärt Müller. Denn vor der Eröffnung im April 2015 gab es nicht genügend Zeit für diesen Umbau, da waren die beiden Betreiber des Kammertheaters froh, rechtzeitig eröffnen zu können. "Wir wollen für unsere Gäste nun auch eine andere Garderobe schaffen", erklärte Sabine Misiorny. Diese Arbeiten folgen nach dem Bühnen-Aufbau.

Die Sommerpause ist am 30. September mit der Wiederaufnahme des Erfolgsstücks "Zwei wie Bonnie und Clyde" zu Ende. Zurzeit wird "Lieber Liebe", das Müller und Misiorny als "M&M-Theater" bereits in der Theaterscheune und der Kulle gezeigt haben, für die Premiere am 14. Oktober im Kammertheater vorbereitet und das bereits 2000 geschriebene Stück "Alles nur Theater" für die Aufführungen ab 3. Februar 2017 gekürzt und aktualisiert.

Quelle: NGZ
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