| 00.00 Uhr

Dormagen
Eine Hommage an Gary Moore

Dormagen. Tribute-Band "Moore & More" verbreitete bluesige Stimmung im Pink Panther. Von Ulrich Weidenhaupt

Fast auf den Tag genau wie schon im Vorjahr und damit nach rheinischer Zählart quasi "traditionell" zur Weihnachtszeit sorgte die Gary Moore Tribut-Band mit dem verheißungsvollen Namen "Moore und More" am beschaulichen Vorabend des vierten Advents für rockige und bluesige Stimmung in der voll besetzten Dormagener Szene-Kneipe "Pink Panther". Vorweg zur Klarstellung: Das musikalische Vermächtnis eines Rock-Stars auch nach dessen Ableben live und annähernd authentisch zu präsentieren, kann mitunter bizarr bis peinlich wirken. Davon sind die Auftritte der im Köln-Bonner Raum beheimateten Musiker von "Moore and More" meilenweit entfernt, denn sie beschränken sich erfreulicherweise auf die rein musikalische Performance ihres Blues-Rock Idols Gary Moore, angereichert um neue und eigenständige Klangelemente. Und so geriet das Konzert mit Bernd Koegler (Gitarre, Gesang), Reiner Heinzen (Schlagzeug), Jochen Reinsberg (Bass) und Frank Altpeter (Keyboards, Gesang) zu einer ehrlichen und handwerklich hochkarätigen Hommage an Gary Moore.

Mit einer Powerversion von "Over the Hills and Far Away" aus dem Celtic-Rock Album "Wild Frontier" startete die Band furios in das zweistündige pausenlose Set, in dessen Verlauf eine abwechslungsreiche und durchaus erlesene Palette aus den unterschiedlichsten Schaffensperioden des Ausnahmemusikers geboten wurde. Dabei legten die Akteure durchgängig ein derart schweißtreibendes Tempo vor, dass die geschickt ins Programm eingestreuten Slowblues-Klassiker wie der "Midnight-Blues" als willkommene Verschnaufpausen empfunden werden konnten. Fünf Zugaben gab es für das begeisterte Publikum.

Quelle: NGZ
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Dormagen: Eine Hommage an Gary Moore


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.