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Dormagen
Eingang zum Ratssaal soll repräsentativer werden

Dormagen: Eingang zum Ratssaal soll repräsentativer werden
Zum Ratssaal soll es durch die große Tür, nicht die kleine (r.) gehen. FOTO: cw-
Dormagen. In diesem Jahr soll der Eingangsbereich zum Neuen Rathaus an der Ecke Römer-/Castellstraße umgestaltet werden. In den ehemaligen Räumen der Energieversorgung Dormagen sind Jugendamtsmitarbeiter eingezogen, so dass das komplette Gebäude von der Stadtverwaltung genutzt wird. Das gibt die Gelegenheit, den Zugang zum Ratssaal, der bisher nur durch die Nebentür von der Castellstraße her erfolgen kann, durch den Haupteingang zu ermöglichen.

So wird in diesem Jahr der Eigenbetrieb für 5000 Euro den Zugang repräsentativer gestalten und eine neue Türanlage einbauen, die die Besucher zum Aufzug gelangen lässt. Die etwa 2,20 Meter hohe Tür soll auch den Zugang zum Rathaus begrenzen und uneinsehbare Ecken im Flurbereich verhindern. Sie soll im Brandfall im oberen Bereich die Entrauchung ermöglichen. Bei Veranstaltungen im Ratssaal kann die Tür zum Treppenhaus mit Haftmagneten festgestellt werden.

Einstimmig folgten die Mitglieder des Eigenbetriebsausschusses dem Umgestaltung-Auftrag auf Antrag der SPD-Fraktion. Wie deren Ratsherr Detlev Zenk erläuterte, sei diese Umgestaltung sehr bürgerfreundlich: "Es ist gut, das Thema Demokratie in den Mittelpunkt zu stellen", wollte Zenk es nicht über den Nebeneingang erreichbar machen: "Das ist hier das Zentrum für die Demokratie in Dormagen", wies er auf die hohe Bedeutung der Rats- und Ausschusssitzungen für die Entscheidungen in Dormagen hin. Er regte an, vielleicht über einen Monitor im Eingangsbereich den Besuchern die Themen der Sitzungen besser darzustellen. Kämmerin Tanja Gaspers sagte zu, bis zur nächsten Sitzung die Kosten eines Monitors über die IT-Abteilung zu ermitteln. Ob die Sitzordnung im Rat geändert werden könne - eine Anregung des Zentrums - werde noch geprüft. Das sei aber wegen der Restriktionen von Raum und Technik eher schwierig, so Gaspers.

(cw-)
 
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